Wir haben uns tatsächlich aufraffen können uns zum Bärlauch-Buffet anzumelden. Beginn 18:30. Damit wir nicht in der Nacht zurückfahren mussten haben wir uns ein Zimmer im Gasthaus/Pension „Grüner Baum“ genommen. Das größte Zimmer was wir in einem Hotel je hatten, außer Betten, Schrank Kommode noch eine Sitzecke mit großer Couch und Sessel, Teppich, Couchtisch und Stehlampe. Dann zum Buffet.
Es gab: Bärlauchsuppe(sehr gut), Bärlauchnudeln, Bärlauchgemüse, Frikadellen, Rollbraten vom Schwein, Schweinebauch von der Wildsau, Bratwurst, Maultaschen, Forellenfilet. Alles natürlich mit Bärlauch. Dazu ein kleines Salatbuffet (o. Bärl.)
Alles hat gut geschmeckt, bis auf das B-Lauch Gemüse, das hat mir nicht geschmeckt. Die „Frikadellen“ waren auch etwas eigen, wir hielten sie für Semmelknödel.
Den nächsten Tag wollten wir eigentlich mit einem Bummel durch Eberbach und dem Katzenbuckel verbringen, aber zu kalt und starker Wind.
Als gute Kunden des Weingutes wurden wir regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen. So auch zu diesem Sommerfest am Samstag, dem 19. Juli 2014. Es war ein strahlender Sommertag und ich glaube, dass Bruder Wolfgang und Elisabeth uns begleitet haben .
Die umliegenden Weinberge waren gut behangen und die Tische warten auf die Gäste.
Und wenn ich Heidi so anschaue, war es ziemlich heiß.
Wir waren zweimal in der Türkei im Urlaub 2012 und 2014 und jedes Mal gehört selbstverständlich ein Besuch der Schmuckfirma „Tuğra Jewellry“ zum Programm dazu.
Und jedes Mal konnten wir nicht widerstehen, etwas 1zu kaufen. Beim ersten Mal für Heidi zwei Ringe und für mich ein Set aus Collier, Ohrringe und Ring sowie einem Armband. Außerdem hat Heidi für mich noch eine Longines Armbanduhr gekauft.
Auch bei unserm 2. Türkei – Urlaub 2014, der Rundreise durch Kappadokien kamen wir zur gleichen Schmuckfirma, obwohl es ein anderer Reiseveranstalter war. Als alte Kunden wurden wir herzlich begrüßt, sicher in der Hoffnung dass wir auch diesmal etwas kaufen.
Und so kam es auch. Für mich ist ein Weißgold-Halsband herausgesprungen – ein hängender Panther.
Leider habe ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten diesen Bericht erst im August aufgeschrieben (Warum weiß ich selbst nicht).
Am Sonntag, dem 30.3. hieß es früh aufstehen. Abfahrt 6:30 nach Frankfurt. Der Flughafen war mir sofort unsympathisch, endlose Wege vom Parkhaus zum Abflug. Dann verzögerte sich der Flug um 3/4 Stunden. Endlich 11:15 ging es los. Landung 15:15 (Ortszeit) in Antalya. Um 16:00 waren wir dann im Hotel Seher Resort & Spa. Der Reiseablauf hatte sich etwas geändert, der 7. Tag wurde vorgezogen. Allerdings keine Freizeit. Um 10:30 ging es los Richtung Manvagat zur Flussfahrt. Dieselbe Fahrt, die wir 2 Jahre vorher schon mal machten.
Zunächst wieder zu einer Moschee, dann auf den Fluss. Es gab wieder Essen an Bord, diesmal mit Forellen. Dann weiter mit dem beschriebenen Reiseverlauf. Wir übernachteten während der Reise in 4 verschiedenen Hotels. Zum Essen gab es Frühstück, ME und AE in Buffetform, jedes Mal sehr reichlich, und für jeden was dabei. Ich habe sehr aufgepasst, dass ich kein Gericht mit Kreuzkümmel erwischt habe. (Das war wohl in Oléron der Auslöser, dass es mir so schlecht war). Mit dem türkischen Brot konnte ich mich gar nicht anfreunden, bis wir eines entdeckt haben, das wie französisches Weißbrot geschmeckt hat.
Bei den vielen Kilometern Busfahrt gab es schon einiges zu sehen. Kappadokien war dann wirklich der Höhepunkt. Eine Atem-beraubende Landschaft. Gabi hat sie auch von oben gesehen bei einer Ballonfahrt, ich blieb lieber am Boden. Alles in allem war es eine sehr schöne Reise.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
Und hier einige Fotos der Reise:
30. + 31. März – Anreise und 1. Tag Manvagat auf dem Fluss
Zigarettenpause vorm AbflugAuf der Suche nach Gate 53Unser FlugzeugangekommenReiseleiter erklärt die FahrtZum ÜbernachtenAuf dem weg zum HotelBusse sind bereitTöpfe auf allen DächernIm Innern der MoscheeTakelage der vielen Segler NachbautenHeidi und TReiseleiter im Gesprächganz auf türkischwarten aufs Mittagessenund wieder Zigarettenpause
Ohne die kurzen Notizen Heidis, fällt es mir schwer nach so vielen Jahren meine Fotos den besuchten Orten zuzuordnen. Die zurückgelegte Strecke hat vermutlich so ausgesehen:
1. April – Fahrt über Konya nach Kappadokien
Blick zurück zum MeerKurze RastSchneebedeckte Bergeunterwegs viele MoscheenMevlana-Museum in KonyaMevlana-Museum in KonyaSkulptur der Tanzenden DerwiwscheTöpfe können auch senkrechtSah man weithin Ararat?Übernachten in OrtahisarWir hatten ein riesiges Zimmerfür unsere Sicht nach draußen
Und am nächsten Morgen habe ich ohne Heidi an der Ballonfahrt teilgenommen. Es war eine schöne Erfahrung, vor allem wenn man so fast geräuschlos über die Landschaft schwebt.
2. April – Morgens Ballonfahrt
VorbereitungenHeiße Luft für den Aufstiegwir sind in der Luftunter uns die tollen Felsenkleine Hügel mit WeinstöckenAusteigen nur mit Hilfeimmer wieder Katzen
Nach dem Frühstück fuhr der Bus zum Göreme Freilichtmuseum
interessantes OutfitKamel im Devrent-TalFeenkamine
3. April – Besuch weiterer Tuffstein Dörfer
Aber die Bildmotive wiederholen sich.
4. April – Es geht wieder zurück
Karawansereiim innernsteht mir das?Rauchen nur draußen
Es gibt auch bei uns, wie bei den meisten anderen Menschen, immer wieder Gelegenheiten, dass man sich mit Familienangehörigen trifft.
Hier z.B. Weihnachten 2013 sind Daniela und Erik zum Mittagessen bei uns in Malsch.
Doch bevor die Gäste kommen muss alles schön hergerichtet sein
Andere Gelegenheit ist natürlich ein Geburtstag. Zu seinem 60. am 10. Juli 2017 hat Peter am darauffolgenden Samstag Familie und Freunde nach Reichenberg eingeladen. Beim Nachmittagskaffee stehen Heidi und Elisabeth zusammen und beobachten das Treiben.
Zum Abendessen ging es dann in eine Gaststätte.
Am 24. April 2011 waren wir an Ostern bei Daniela & Erik in Bodenheim eingeladen. Wir waren zum Essen in der Gutsschänke Battenheimer Hof.
Vom 16. Dezember bis zum 18. Dezember 2013 haben wir einige Tage in Köln verbracht, um Weihnachtsmärkte zu besuchen. Seltsamerweise findet man in Heidis Urlaubstagebuch keine Notizen dazu. Aber ich weiß noch, das Hotel lag auf der Deutzer Rheinseite. So ca. 14:00 haben wir dort eingecheckt und sind mit der Straßen- bzw. U-Bahn in die Altstadt gefahren.
Zur Rauchen auf den Balkon – es gab nur ein Nichtraucherzimmer
Ab 16:00 haben wir als Erstes natürlich den Dom besichtigt.
Nach einer Stunde ging es gleich weiter mit dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom.
Das Motto Dom zieht sich durch alle Buden.
Am nächsten Tag haben wir die anderen Weihnachtsmärkte aufgesucht. Und Mittags mussten wir auf dem „Markt der Engel“ am Neumarkt natürlich auch etwas essen.
Und wie man sieht, hat es Heidi geschmeckt.
Aber selbstverständlich kam das Süße nicht zu kurz. Wenn auch eher für mich, da Heidi als Diabetikerin davon nicht zu viel essen darf.
Während unserem Rundgang kamen wir auch an der „Christmas Avenue“ Kölns schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt vorbei.
Und auf der anderen Straßenseite befand sich der Märchenweihnachtsmarkt.
Mit den Motiven aus den bekannten Grimm’s Märchen:
Vom Abend dieses Tages habe ich keine Bilder. Entweder waren wir zu müde und habe uns vom vielen Laufen im Hotel erholt oder es war so voll, dass ich keine Fotos gemacht habe.
Am nächsten Tag haben wir morgens einen kleinen Spaziergang auf der Deutzer Seite den Rhein entlang gemacht und die Silhouette der Stadt bewundert.
Zum Mittagessen waren wir in einer urigen Kneipe.
Später haben wir eine Busrundfahrt gebucht, um einen Eindruck der Stadt zu bekommen.
Eine Zusammenfassung des Kölnbesuches habe ich auf YouTube veröffentlicht.
8:20 ab von A4 Richtung Luneville / Nancy etw. Landstraße, dann N4 und N333 Richtung Nancy
9:55 A31 Richtung Troyes ca. 50 min. Pause m. ME
H: Schinken, Pfeffersauce, Fritten
G: Salatplatte m. Hähnchenstreifen, Schinken
Preis offiziell 24.59 aber nur 4.40 berechnet
15:30 Orleans
16:00 Hotel Ibis Meung sur Loire / Budget Ibis
Die Fahrt war recht angenehm, vorwiegend fast leere Autobahnen und Nationalstraßen. Die Strecke ist nicht unbedingt zu empfehlen, da etliche Durchfahrten durch Ortschaften, viele km-Beschränkungen von 50 bis 110. Während der Fahrt picknicken war nicht gut, da es ziemlich kalt und windig war.
Hotel Ibis mit einfacher aber ausreichender Ausstattung, aber eigenes WC und Dusche. Frühstücksbuffet auch recht einfach.
Am Hotel funktionierte zwar der Automat zum Buchen, aber wir haben die Zimmertür mit dem angegebenen Code nicht aufbekommen. Mussten 1 Std. warten, bis der Empfang besetzt war.
Zum AE in das Grill-Restaurant Courtpaille nebenan.
H: Rilletes pork, Tartare de boeuf, Getränk Rotwein
G: Aperitif Muscat, Lammsteak, Pommes frites
Mo. 2. September 2013
Hotel Ibis ab 8:00 9° km 33000
11:20 Abfahrt A10 Nr. 35 bei Saintes „ab auf die Insel“
12:05 Viadukt
12:27 Hotel l’Océan / 23° / km 333921 /Gesamt 1103 km
Noch knapp 400 km gefahren, dann ins Hotel l’Océan. Unser Zimmer Nr. 31 war total renoviert, sehr schön eingerichtet, die Küche mit Mikrowelle und Wasserkocher, ein Doppelbett, ein Einzelbett, Terrasse mit Liegestuhl. ME restliche Vorräte.
Zum AE La Chaloupe
G: Assiette de Pêcheur, eigentlich Vorspeise, mit Lachs, Crevetten, Seiche, verschiedene Dips, Rillete de Thon, Lachstartare, Guacamole usw. Weißwein 1 Glas Ap. Pineau
H: Soupe de poisson mitm Rouille, Emmental rapée, Ap. Roséwein
Gabi war nachmittags und abends reichlich beschäftigt mit fotografieren, Wellen, Strand, Vögel, Pflanzenund dann abends den Sonnenuntergang zwischen 20:00 und 20:45
Zwischendurch war allerdings Gabi noch am Pool in der Sonne, ich gleich ins Hallenbad zum Whirlpool und schwimmen. Das war natürlich noch vor dem AE. Dann ins Bett und supergut geschlafen.
Di. 3. September 2013
Morgens noch recht kühl, am Nachmittag richtig heiß 28°. An diesem Tag waren wir ziemlich faul. Am Vormittag waren wir einkaufen im Intermarché in Dolus. Danach wollten wir Kotelett brate, hat aber nicht richtig funktioniert wegen falsch verstandener Temperatur der Herdplatte (fehlende Beschriftung) Nachhilfe mit Mikrowelle. Dazu Salat.
Am Nachmittag total gefaulenzt, gelesen, gerätselt.
Abends nochmal Kotelett, diesmal richtig gebraten. Dazu Tomaten, Roséwein. Vor dem Schlafengehen noch ein Strandspaziergang, es war Ebbe.
Mi. 4. September 2013
Wetter wie am Vortag, erst kühl, dann heiß. Am Vormittag gelese, gerätselt und gefaulenzt. Gabi hat noch vor dem Essen eine Fahrradtour von ca. 45 Minuten gemacht. Zum Mittagessen gab es auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame Pfannkuchen mit Salat (wir hatten von zu Hause noch Milch mitgebracht). Dann wieder gefaulenzt, Gabi am Pool, ich im Zimmer bzw. auf der Terrasse. Ich bin dann noch ins Hallenbad und Whirlpool. Zum AE in das Restaurant Quai 71 (hieß 2009 noch Victorio) sehr gut gegessen. Beide hatten wir das Menue du Port.
G: Vorspeise Rilette de Thon, ich hatte Fischsuppe. Danach beide Sauerkraut mit Colin (Seelachd) mi. kleinen Kartöffelchen und einer sehr guten, (leider zu wenig) Sauce. Zum Nachtisch hatte Gabi Eis, und ich einen Obstsalat. Vorher natürlich Aperitif Pineau zum Essen 1 Glas Weißwein Charantaise. Zum Abschluss Espresso.
Danach nach Hause lesen und ab ins Bett.
Do. 5. September 2013
Wetter wie gehabt, erst kühl dann heiß. Gabi ist wieder Brot holen gefahren, ich habe den Tisch gerichtet. Nun sind wir extra wegen des guten „Baguette Bio“ nach Oléron gefahren, und haben bis jetzt noch keines bekommen. Wird offensichtlich erst später in der Bäckerei angeliefert. Da uns das Kindle Fieber gepackt hat, ist der schon ziemlich gelaufen. Gabi hat vor dem Mittagessen noch eine Fahrradtour gemacht, sich dabei noch ein paarmal verfahren.
Zum ME gab es Spaghetti mit Reibekäse und Feldsalat. Davor Gazpacho, die wir dann noch etwas als Sauce verwendet haben.
Zum AE in die Caveau du Port. Aperitif Pineau rouge.
G: Rilette de Thon, Fricassé m. verschiedenen Fischen, etwas größeren Fischteilen in sehr guter Sauce dazu Reis
H: Rilette de Thon, Muschel in ebenfalls sehr guter Sauce, Käse. Beide je ein Glas Rosé.
Das Essen war gut, die Bedienung ließ zu wünschen übrig. Alles ging sehr schleppend voran.
Fr. 6. September 2013
Die Temperaturen sind niedriger geworden, aber angenehme 20 – 22°. Vormittags zum Intermarché. Zum ME hatten wir Fertiggerichte für die Mikrowelle: 1 x Lapin mit Senfsauce, angebl 3 Sennfsorten aber nicht sehr ausgeprägt, 1 x Lapin mit Cêpes und Maronenpürre. Dazu Friséesalat. Recht gut wenn es mal schnell gehen soll.
Gabi war wieder auf größerer Radtour.
Nachmittags wieder gefaulenzt und gelesen. Dann zum Schwimmen ins Hallenbad und in den Yacuzzi.
Am Abend zum Quai 71 zu Pizzaessen. Wir wollten ein schnelles AE, damit ich dann Fußball WM-Quali Deutschland–Österreich schauen konnte. Deutschland gewinnt, Spiel aber nicht so besonders. Der Ton war bescheuert.
Sa. 7. September 2013
Der Tag beginnt kühl, mit leichtem Regen. In der Nacht hatte es wohl etwas geregnet. Gabi hat das Brot aber trotzdem trocken nach Hause gebracht. Für ein schönes Frühstück sind wir bestens ausgerüstet, mit Käse, Wurst, Eier, Honig, Marmelade, usw.
Zum Schwimmen im Meer sind wir leider noch nicht gekommen. Die Wasserstände waren zwar gut, Flut immer zum günstigen Zeitpunkt. Aber erst war es zu heiß und dann zu kalt. Außerdem mussten wir ja ganz viel lesen. Gabi ist mit dem „Wi-Fi gratuite“ (Internetverbindung) nicht so ganz glücklich. Wenn es richtig funktionieren soll, muss sie immer in die Lobby marschieren.
Der Versuch spazieren zu gehen, scheiterte gleich vor der Tür wegen Nieselregen. Deshalb lesen, lesen, lesen.
AE in der Chaloupe. Es gibt dort einen Kellner, der uns auch nach Jahren wiedererkannt hat.
G: Brochette = Spieß mit Fisch und Jakobsmuscheln, Salat, Kartoffel an Sauercreme, 1 kl. Dip für den Fisch
H: Menue 1. Avocado mit Krabben, Salat, schöne Salatsauce(viel), 2. Schinken Vendéen = gek. Gegrillter Schinken mit weißen Bohnen, etw. Ratatouille. Die Bohnen waren leider zu stark gesalzen. Dessert – Crème brûlée.
Vorher Aperitif Pineau, je 1 Glas Wein, zuletzt Kaffee.
So. 8. September 2013
Wetter anfangs kühl, nachmittags sonnig, angenehm. Nichts Besonderes gemacht, Gabi war spazieren zum Fotografieren.
Ebbe mit Blick zur WerftFischerboot kehrt heimKrabbe verstackt sichDudelsackspieler auf KaimauerBlick in den HafenFischerboot in der Werft
ME im Zimmer. Spaghetti arrabiata, Friséesalat.
AE im Restaurant L’Ecailler, Aperitif Pineau
Ich hatte Mouclade, Fritten, Käse, 1 Glas Chardonnay, Kaffee
Gabi hatte Vorspeise Effiloché de Raie, Mouclade, Kaffee, 1 Glas Weißwein Colombaro. Den Wein haben wir getauscht, da mir der Chardonnay zu fruchtig war. „Effiloché de Raie“ war auf der deutschen Karte übersetzt als „ausgefranster Rochen“.
Mo. 9. September 2013
Der Tag beginnt stürmisch, aber nicht sehr kalt, mit Regen. Nachmittags warm.
Keine größeren Aktivitäten. Nachmittags zu Lidl.
ME im Zimmer Couscous/Taboulé bzw. Rest Spaghetti vom Vortag, Friséesalat, Apfelkompott mit Birnen.
AE in der Chaloupe, zuerst 3 verschiedene Suppen: Fischsuppe m. Rouille, Croûtons u. Käse, Langustinen Suppe (sehr fein) sowie Muschelsuppe mit Curry.
G: Ceteaux(mit Scholle verwandter Fisch) 5 kleine Filets mit Zitrone und etwas Ratatouille.
H: Assiette de Pêcheur, Rillette de Thon, Lachstartar, Chicorée- Blätter mit versch. Dips, Seiche, geräucherte Makrele, viel echter Lachs, je 1 Glas Wein, Kaffee
Di. 10. September 2013
Morgens sehr frisch 14°, aber die Sonne kommt raus. Nachmittags warm, leichter Wind.
Morgens ca. 1½ Std. am Meer und in Matha spazieren.
ME Gazpacho grün, Melone und Schinken. Gabi hat sich am Pool gesonnt und ein paar Runden geschwommen. Ich habe auf der Terrasse gelesen und gerätselt.
Zum AE zum Quai 71.
G: Assortiment Nordique, Lachs, Rillette de Thon, Quark mit Dill, 1 kl. Glas mit Tomatentartar, Salat, 1 Scheibe Brot – wie Knäcke aber weich.
H: Ardoise Campagnarde, Salat, Rillette de Porc, Pastete camp., Paté de Canard (Entenleberwurst) Dessert Obstsalat, Kaffee.
Gabi hatte noch 1 x Café Gourmand = Café mit Eis, Keks, kl. Stck. Schokoladenkuchen, Miniapfeltarte, Crème brûlée auf Spiegel m. Mandeln und Karamellsauce.
Dazu 1 kl.Fl. Roséwein.
Mi. 11. September 2013
12° am Morgen, dann aber strahlend blauer Himmel, Sonne. Der Hafen ist voll mit Schiffen und Wasser. Es ist gerade Hochwasser. Hat Gabi gesehen, beim Brot holen.
Zum ME nach Foulerot zu La Guitoune. Das Lokal kannten wir ja schon von früher.
Es hatte sich aber ganz ordentlich „aufgemotzt“. Schon allein die Speisekarte war besser gemacht. Verschiedene Sachen, die wir 2009 noch gegessen hatten, gab es nicht mehr, dafür war das Muschelangebot umfangreicher und ausgefallener.
Gabi hatte Moules Perigoise mit Schinken, Croutons, Zwiebeln Weißwein.
Ich hatte Moules Tahitienne mit Ananas, viel Ingwer, Hähnchen in Kokosmilch und Wein gekocht.
FDie Muschel waren offensichtlich direkt in der Sauce zubereitet, was sich natürlich auf den Geschmack ausgewirkt hat. Beide Gerichte hatten wirklich einen unterschiedlichen Geschmack. Für uns jedenfalls noch immer die besten Muscheln auf der Insel.
Danach sind wir fast 2 Stunden durch den Wald und zum Meer auf der anderen >Seite der Insel gewandert. Die Sicht war erstaunlich gut. Fort Boyard war absolut gut zu sehen, auch La Rochelle und das Viadukt zur Île de Ré. Danach waren wir ziemlich erschlagen. Das Laufen in Sand ist doch sehr anstrengend.
AE im Zimmer, nachdem wir nochmal ein Brot geholt hatten, mit Würstchen, Käse usw.
Do. 12. September 2013
Der Tag begann mit leichtem Nieselregen, nachmittags kam die Sonne raus. Keine besonderen Vorkommnisse. Gabi hat eine Radtour gemacht, ich war am Lesen.
ME im Zimmer, Pfannkuchen mit Schinken und Salat, die letzten beiden Pfannkuchen mit Heidelbeermus.
Am Abend sind wir nach St. Pierre gefahren. Zunächst zu Essen zu Local Mille Pâtes. Wieder gut gegessen.
G: Lasagne mit Lachs, Pannecotta m. Erdbeeren.
H: Kalbsschnitzel auf Nudeln. Schnitzel belegt mit Zucchini und rohem Schinken, mit Käse überbcken, feines Sößchen, 1/4 Roséwein, Kaffee. Zu Beginn einen Aperitif Marsala.
Anschließend ein Spaziergang durch St. Pierre. Es gibt dort reichlich Lokale die auf kundschaft warten, Betrieb war allerdings nur im Mille Pâtes und im ehemaligen Francoises. Wir haben noch nie eine ausgestorbene Ortschaft gesehen. In fast allen Häusern waren die Läden zu, alles wirkte gespenstig leer. Bis zur Totenlaterne gelaufen die leider nicht beleuchtet war. Einzig die Kirche war angestrahlt.
Fr. 13. September 2013
Insgesamt etwas trüber Tag, aber nicht kalt. Am Vormittag nach St. Pierre zu einem kleinen Trödelmarkt. Einige ganz interessante Stücke. Besonders eine kleine truhe mit einem Sherryservice hatte es mir angetan. Habe aber vorsichthalber erst garnicht nach dem Preis gefragt.
Anschließend fuhren wir zum Chateau Bonnemie welches aber nicht zu besichtigen war. Der Park war ganz gut angelegt, mit erstaunlich vielen Obstbäumen. Äpfel, Birnen, Kirschen. Aber auch riesige Zedern.
Danach zum Hypermarché Leclerc. Gabi wollte schon seit Jahren da mal hin. Ich dachte eigentlich es wäre so ähnlich wie Pro-Markt, also Elektroartikel – weit gefehlt, ein toller, sehr übersichtlicher Supermarkt. Da es gerade Mittagszeit war, haben wir vor dem Einkauft noch dort gegessen. Gabi hatte Schweinegeschnetzeltes, ich hatte Bavette. Verschiedene Gemüse, Pommes frites, Nudeln frittierte Zucchinischeiben, Saucen gab es zur Selbstbedienung. Ich hatte noch einen Käseteller, Créme brûlée. Abends haben wir von unseren Vorräten gelebt, nur noch frisches Brot dazu.
Aber offensichtlich waren wir trotzdem im Ort, jedenfalls habe ich um 20:45 am Hafen fotografiert. Und auf dem Rückweg sind wir an einem kleinen „Jahrmarkt“ mit mehreren Glücksspielständen vorbei gekommen.
Sa. 14. September 2013
Den ganzen Tag hat es heftig geregnet.
Am Morgen nochmal zum Intermarché gefahren, noch einige Sachen eingekauft. Gabi hat noch getankt. Zum ME hatten wir uns nochmal 2 Mikrowellengerichte mitgenommen. Gabi Chli con carne, ich Hähnchenflügel mit Kartoffeln. Der Geruch hatte mich warnen sollen. Kreuzkümmel! Geschmeckt hat es gut, später ging dann los. Ich musste mich mehrfach erbrechen, es ging mir ziemlich dreckig. Die arme Gabi musste den größten Teil der Packerei und das Verstauen fast alles übernehmen. Unser geplantes Abschiedsessen fiel natürlich ins Wasser. Gabi musste von den Vorräten leben, ich bekam nicht mal ein kleines Stück trockenes Brot runter. Die folgende Nacht war auch furchtbar. Gabi musste noch unter meiner Schlaflosigkeit leiden.
So. 15. September 2013
Unser Rückreisetag. Morgens war es trocken aber kalt, nur 12°. Wir hatten ja so ziemlich aalles gepackt, und so konnte es losgehen.
Abfahrt 7:20 / 12° / km 33497
Autobahn 8:20 1/2 Std. Pause 10:00 – 10:30
ME 13:00 – 13:45
Pause 1/4 Std. 117:30 – 17:45
Von Avallon bis Beaune z. Teil heftihger Sprühregen.
19:54 Ankunft Malsch 14° km 34665
Gesamte Fahrzeit 12½Std – 1½ Std. Pause = 11 Std.
Gesamtkilometer 2374
Hinfahrt 1103 km, Rückfahrt 1168 km (andere Strecke)
Da es mir immer noch ziemlich schlecht ging, musste Gabi die ganze Strecke allein fahren. Die Hinfahrt ja auch, aber die war ja mit einer Übernachtung geteilt. Die Rückfahrt wollten wir eigentlich auch etwa in Beaune unterbrechen. Gabi war aber so gut drauf, dass sie in einem Rutsch durchfahren wollte.
Alles in allem war es ein schöner, ruhiger, geruhsamer Urlaub.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Dieser Urlaub mit Fahrrad war vermutlich der beste von allen Aufenthalten auf der Insel. So flach wie diese ist, eignet sie sich bestens zum herumfahren. Und vorallem kommt man an Stellen vorbei, die man mit dem Auto nicht erreicht. Auch ist das Netz an Radwegen in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Es war natürlich schade, daß nur ich mein Rad dabei hatte, aber Heidi hatte eine gewisse Angst vorm Radfahren entwickelt, nachdem sie mehrfach hingefallen war.
Schon als wir im Urlaub 2000 in Vias-Plage die Räder dabei hatten, fanden wir es gut damit in der Gegend herum zu fahren. Warum wir es nicht öfters gemacht haben, kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen.
Leider habe ich diesmal nicht gleich alles aufgeschrieben und muss nun versuchen aus der Erinnerung alles zu rekonstruieren.
Ausführung der Reise über Viva d’Or gesponsert von Klingel.
Abflug am 27.3.2012
ca. 9:00 ab Baden Airport mit Sky Air. Mein erster Flug, zunächst mit großer Skepsis. Dann hat mir aber doch gut gefallen. Die Sitze waren ja ein bisschen eng, das Essen war „super“ = pappiges belegtes Brot, Keks, Getränke nach Wunsch. Flugzeit 3 Stunden, dann Ankunft in Antalya. Nach den Formalitäten mit dem Bus die Küste entlang ca. 90 km zu unserem Hotel Gypsophila (Schleierkraut),
eine ganz tolle Hotelanlage in einem schönen Garten kl. Häuser mit jeweils 6 Zimmer mit Balkon. Im Garten ein großer Pool, dann direkt zum Strand.
Frühstück und Abendessen in Buffetform. Das Angebot war ganz toll und reichhaltig.
28.3. Alanya und Damlataş Tropfsteinhöhle
Danach Ausflug nach Alanya. Hafen besichtigt und im Kaffee eingekehrt. Alanya ist eine recht schöne Stadt mit einer imposanten Befestigungsanlage. Anschließend die Damlataş Tropfsteinhöhle besichtigt. In einem Lokal am Strand gegessen und ein paar tollkühne Schwimmer beobachtet. Das Meer bestimmt noch nicht sehr warm.
Am ersten Tag zunächst in einem benachbarten Hotel (Wahnsinn, die Ausstattung usw.) eine Veranstaltung, mit Möglichkeit ein Zusatzpaket = Ausflüge u.a zu buchen. Sowie Vorstellung weiterer Viva d’Or Reisen.
29.3. Fahrt nach Pamukkale
2-Tagesfahrt nach Pamukkale durch das Hochland von Anatolien. Unterwegs eine kleine Teepause, vorbei am Salzsee Acıgöl, Ankunft in Pamukkale. Wir waren doch ein wenig enttäuscht, weil in den wirklich tollen weißen Sinterterrassen kein Wasser war, nur ein paar kleine Reste. Daneben die antike Stadt Hierapolis mit der Nekropole. Anschließend Unterkunft im Hotel Lycos River. Das Thermalwasser des Hotels war unheimlich warm und sah sehr schmutzig und trüb und neblig aus, soll aber gesund sein.
30.3. Rückfahrt nach Antalya
Rückfahrt nach Antalya. Besuch einer Teppichknüpferei. Man konnte den Frauen beim Knüpfen zusehen, und natürlich auch Teppiche kaufen. Haben wir aber nicht. Die Rückfahrt verlief über eine andere Strecke als die Hinfahrt. Dann gab es einen Abstecher nach Antalya zu den Wasserfällen mit genug Zeit zum Fotografieren.
31.3 Antalya Altstadt und Schmuck Manufaktur
Fahrt nach Antalya. Stadt besichtigt, von einer Uferterrasse Blick zum alten Hafen und der Altstadt. An der Straße überall kleine sitzende Kinderfiguren, (verm. Bronze) sehr schön gemacht.
Interessant war auch der unterirdische Busbahnhof, der den Fahrern ganz schön was abverlangt hat beim Ein- und Ausparken. Besuch auf dem Markt mit überwältigenden Farben und Gerüchen. Man musste ganz gut aufpassen, denn die Verkäufer waren teilweise ziemlich aufdringlich. Fotografieren wird dort absolut nicht gern gesehen.
Mittagessen in einem Garten mit vielen Gazanien in Meeresnähe,
Restaurant Lara Beach.
Anschließend Besuch einer Schmuck Manufaktur in einem ehemaligen Casino. Das Haus war eien Wucht, alles in Rot, Schwarz und viel Gold. Haben Mäsdchen beobachtet die gerade eine Schicht Blattgold an einem Ornament auftrugen.
Das Schmuckangebot war wirklich toll. 3 nette Mädels (Deutsch-Türkinnen) haben uns viel gezeigt, es hat dann unsere Reise etwas verteuert. Der Bus war schon weitergefahren zu einer Ledermanufaktur, wir wurden in eeinem Privatauto mit Fahrer dann auch dorthin gebracht. Die Modenschau mit Leder konnte man eigentlich vergessen. Hübsche Models,weniger hübsches altes Publikum.
1.4. Flussfahrt
Fahrt durch das Land zu einem kleinen Dorf, in welchem praktisch jeder Bewohner etwas anzubieten hatte. Häkeldecken, Schals, Granatapfelsaft frisch gepresst. Danach Besuch einer Moschee, nachempfunden einer großen Moschee in Istanbul.
Nach dem Moscheebesuch ging es aufs Schiff. Vorbei an ganz tollen Seglern, Wikingerschiffe usw. Auf einer Halbinsel Rast gemacht, bis auf dem Schiff ein Buffet angerichtet war, mit ganz tollen frisch gegrillten Makrelen und reichlich Beilagen. Dann die Rückfahrt und Abends zur VIP-Gala von Klingel. Ein Tanzorchester sorgte für Stimmung, auch mit etlichen Songs von ABBA. Vor Eröffnung des Buffets zogen Köche und Servicepersonal mit Wunderkerzen durch den Saal.
2.4. Hamam und Rückflug
Morgens Besuch im Hamam mit Dampfbad, Massage war wirklich ganz toll. Dann wurden wir abgeholt, um unseren geänderten Schmuck abzuholen. Die Mädels luden uns dann noch zum Essen ein, leider nicht türkisch, sondern in die Pizzeria.
Abends dann Koffer packen. Um 2:40 in den Bus zum Flughafen. Rückflug nach Baden Airport, wo wir unser A>uto wohlbehalten wiederfanden. Ankunft war ca. 8:00.
Die Reise war sehr gut organisiert von Viva d’Or. Wir hatten einen außerordentlich guten, gebildeten Reiseführer (mit Studium) der wirklich alles sehr gut erklärte und umfassendes Wissen muslimische als auch christliche Kultur hatte.
Die Zimmermädchen im Hotel waren echt gut. Wir fanden auf den Betten aus Handtüchern geformt bzw. aus Nachthemden Schmetterlinge, Schwäne, alles noch mit kleinen frischen Blümchen besteckt. Von Viva d’Or gab es auch kleine Geschenke, Gewürze, Seife und was zum Naschen.
Das Buffet im Hotel war sehr umfangreich, mit ca. 20 Sorten Marmelade (alle äußerst dünnflüssig) Salaten, kleine warme Gerichte, Joghurt usw. zum Frühstück. Abends dann wieder alle möglichen Salate, Gemüse, Obst und … und …und. Dazu eine große Auswahl an Desserts. Was mir nicht gefallen hat war das Angebot an Brot.
Noch etwas zum Land. Aufgrund der frühen Jahreszeit gab es halt noch nicht so viele Blumen und meist war alles ziemlich kahl.
Beeindruckt haben uns die Neubauten, Wohnblöcke, bei welchen zu jeder Wohnung ein Balkon mit gemauertem Grill gehörte. Unser Führer erklärte uns, dass türkische Männer ein ausgesprochenes Faible zum Grillen haben,
Interessant waren auch auf vielen Dächern angebrachte große, runde Behälter zur Warmwasserversorgung, geheizt durch die Sonne.
Nach ca. 1000 km Rundreise durch die Türkei hatten wir schon fast Schwielen am A….. Die Busse gutem Zustand und klimatisiert, mit guten Reiseführen.
Alles in allem eine schöne Reise.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —