Zu seinem 60. am 10. Juli 2017 hat Peter am darauffolgenden Samstag Familie und Freunde nach Reichenberg eingeladen. Beim Nachmittagskaffee stehen Heidi und Elisabeth zusammen und beobachten das Treiben.
Autor: Gabriella
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Guédelon: Wir bauen eine Burg 2017
Es war im Frühjahr 2017. Wir hatten schon öfters davon gehört, dass in Burgund eine Burg nach Plänen und den Methoden des Mittelalters gebaut wird. Und so haben wir uns am Freitag, dem 7. April 2017 morgens um 8 Uhr bei 4 °C im Auto auf den Weg gemacht, um die Baustelle zu besichtigen.
Zur Beschreibung der Fahrt in Heidis Tagebuch
Wegen eines Unfalls mussten wir in Bad Dürkheim von der Autobahn herunter und die B37 nach Kaiserslautern mitten durch die romantischen Pfalz nehmen. Heidi hat auf der Strecke ein Hinweisschild »Saupferch« gesehen, ein Ziel, das sie mit ihren Eltern öfters angesteuert hat. In Kaiserslautern weiter auf die A6, in Waldmohr eine kurze Pause eingelegt bis wir hinter Saarbrücken endlich in Frankreich waren.
So war die Fahrt geplant:

Hier verschwindet Heidi gerade im dunklen Turmeingang

Und hier der Film zu diesem 3 Tage Trip:
Und im Oktober 2024 war ich ein zweites Mal dort, musste aber leider alleine fahren.
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Frankreich zur Burg Guédelon
7.4 – 10.4.2017 Abschrift aus Heidis Urlaubstagebuch (ein neues, das alte ist voll)

Inhalt
Freitag, 7. April – Abfahrt
Abfahrt bei 4° km 15211
gefahren 642 km 8 Std. inkl. 70 Min. Pause = 6 Std. 50 min.
Wir wollten dieses Mal über Saarbrücken fahren, was aber keine gute Entscheidung war. Wir mussten von der A6 runter, wegen eines Unfalles. Es ging dann Richtung Bad Dürkheim auf der B37 nach Kaiserslautern mitten durch die romantischen Pfalztäler und Örter. Habe auf dieser Straße ein Hinweisschild „Saupferch“ gefunden. Dann wieder bei Kaiserslautern auf die A6. Bei Waldmohr eine kurze Pause eingelegt, dann endlich Frankreich.
Erste Péage bei St. Avold, dann wieder kurz vor Verdun (12:10). Mittagessen an der A6 (franz. = A4.) Aire de Valmy Le Moulin.

(c)Gabriella Schmidt Beide gekochten Schinken, Pfeffersoße, Gemüse und Gratin à volonté. Für mich etw. Roséwein. Dann beide noch Espresso.
Dann wieder auf die Straße. Ca. 14:15 in Höhe von Troyes, etwas Pause.
Ankunft am Hotel 16:35 km 15853 Les Grandes Chênes.

Abends in den Ort Saint-Fargeau gefahren. Knapp 5 km, zu weit zum Laufen.





Nach Lokalsuche, etw. Ortsbesichtigung in einer Pizzeria gelandet.
G: Pizza Neptun, Thunfisch, Anchovis, Kapern, Eis = Schoko+Karamell mit Meersalz, Wasser
H: Pizza Bolognese, bin erschrocken, denn die Pizza war reichlich mit Kreuzkümmel gewürzt. Nachtisch: Gateau de ris mit salziger Karamellsauce, Vanillecreme, Roséwein.
Vor dem Essen war Gabi noch tanken, und dann waren wir noch kurz einkaufen bei Atac. Getränke und was zum Knabbern und Naschen.
Dann ins Hotel und recht müde nach dem langen Tag, gut geschlafen
Das Wetter war übrigens den ganzen Tag sehr gut und mild bis warm.
Samstag, 8.4 – Burgbesuch
So ziemlich den ganzen Tag bei der Burg Guédelon verbracht. Bei allerbestem Wetter haben wir die im Bau befindliche Burg mit jeder Menge Nebengebäuden angeschaut. Bei den Nebengebäuden handelt es sich vorwiegend um Handwerksbetriebe wie Seiler, Steinhauer, Schmiede und und und …

Schmiede 
Schmiede 
Kalkboden 
Korbmacherei 
Steinmetz 
SchwerTransport 
Färberei 
Ziegel Hertellung Es werden tatsächlich so gut wie alle Dinge, die man zum Burgbau braucht, selbst hergestellt. Heutzutage brauche ich nicht mehr so viel beschreiben, es gibt ja das Internet. Es gibt auch eine kleine Farm mit Tieren, einen kleinen Garten vermutlich mit Kräutern zum Färben, und für die Küche. Es war eine Unmenge Menschen (Touristen) dort. Schon eine halbe Stunde nach Öffnung war der Parkplatz praktisch voll.





Weg zur Mühle 

Das Frühstück im Hotel, ein kleines Buffet mit Wurst, Käse, Ei, Saft, Marmelade und und … war sehr reichlich, deshalb hatten wir zum Mittagessen je 1 Sandwich, 1 Stck. Flan, Cola und Kaffee. Bevor wir zurückfuhren, haben wir noch Kaffee/Cappuccino getrunken. Gabi ein kl. Eis, ich ein Stück Quiche Lorraine.
Dann wollten wir nur noch erstmal ausruhen. Irgendwie hatten wir keine Lust mehr nochmal wegzugehen, deshalb ein fürstliches Abendessen im Zimmer: 1 gr. Tüte englische Chips, ein Apfel, 2 kl. Schokolädchen, 2 kl. Tüten Studentenfutter,1/4 l Chablis, 2 T. koffeinfreier Kaffee.
Sonntag, 9.4. Schloss Saint-Fargeau und Kanalbrücke in Briare
Der Tag beginnt wieder mit tollem Wetter. Es sollen heute ca. 24° werden.
Es wurde wirklich sehr warm, in der Sonne bestimmt 25° oder mehr. Wir sind nach Briare zu Europas längster Kanalbrücke über die Loire gefahren. Hinfahrt mit Navi über winzige Sträßchen durch sehr schöne Wälder.
Vorher allerdings haben wir im Ort das Schloss Saint-Fargeau besichtigt. Das war höchst interessant, wir sind nämlich fast über das ganze Schloss im Speicher marschiert. Es dürfte höchst selten sein, dass man in dieses Stockwerk direkt unter den Dächern kommt. Unterwegs ist uns auch das Schlossgespenst begegnet, es ist aber am Tag anscheinend nicht aktiv und steht nur so rum. Die Ursprünge des Schlosses gehen etwa auf das Jahr 980 zurück. Es ist aber nicht ganz so alt, da es schon 2 mal abgebrannt ist.



















Dann waren wir zum Essen im Restaurant L’Opera.


Gabi hatte panierte Lammkoteletts (paniert haben wir die noch nie gesehen) mit Gemüse → Gurken, Karotten und als Nachtisch Tiramisu.
Ich hatte als Vorspeise Lyoner Wurst in Linsencreme. Die Lyoner war allerdings nicht die Wurst, die bei uns so heißt, etwas grob, mit Pistazien. Die Linsencreme war richtig gut. Anschließend Bœuf bourguignon mit hausgemachtem Kartoffelbrei. Das Fleisch war zart und gut gewürzt. 1 Glas Rosé für mich, für Gabi Wasser, anschließend noch 2 Espresso.
Dann weiter nach Briare. Das Navi schickte uns durch romantische kleine Straßen, mitten durch die Wälder. Die Brücke, die wir da gesehen haben, war sehr beeindruckend.






Ansonsten war es dort schön aber heiß, deshalb sind wir im Eiscafé gelandet. Gabi hatte eine Kugel Vanilleeis mit Sahne und 3 kleine Kuchen. Ich hatte einen Saft aus roten Pfirsichen bestellt, der war so dick, dass man ihn mit dem Löffel essen konnte. Zum Glück gab es eine Karaffe Wasser und man konnte den Saft verdünnen. Dazu hatte ich mir ein Eiscafé bestellt. Der war so
Dazu ein kl. Kännchen kalter Kaffee. Habe noch nie so etwas gesehen. Eiscafé zum selber mischen.
Beim Fota war leider schon alles aufgegessen. Vom Eiscafé ist nur noch die Servier-Schale sichtbar Zum Abendessen ins „Medieval“. Auf der Karte waren vor allem Galette in allen Variationen. Aber doch auch andere Sachen.
Gabi hatte einen schönen großen Salatteller mit Gänseleber, Entenbrust und vielen Gésiers.
Ich hatte Menue = Entrecôte mit einer dicken roten (Wein?) Sauce, dicke frittierte Kartoffelspalten, Salat. Als Nachtisch eine Galette mit Salzbutterkaramell. Dazu Cidre.
Montag, 10.4. Abschied mit Heimfahrt
Heute mussten wir Abschied nehmen von unserem wirklich schönen Hotel. Wir hatten ja ein schönes Zimmer, allerdings fehlten die Nachttische. Eigentlich hatten wir ein Zimmer im ersten Stock gebucht, aber der Hotelier hat uns das eigentlich teurere Zimmer zum selben Preis angeboten. Natürlich auch mit Dusche und WC. Direkt vor unserem Zimmer war der Frühstücksraum (das Hotel war garni). Das Frühstück war reichlich, ein kleines Buffet mit Müsli, Joghurt, Wurst, Käse, Ei, Obstsalat, verschiedene Säfte, Milch. Am Tisch gab es Brot, Croissants. Dazu gab es am Buffet noch so ein gutes Körnerbrot, noch warm.
Um das Hotel ein Park mit Pool, der allerdings noch zu war bis ca. Mai.



Große alte Eichen waren da, deshalb Hotel Les Grandes Chênes.
Der Frühstücksraum war sehr schön eingerichtet. Gusseiserne Tische mit Glasplatte, dazu passende Stühle.

Frühstücksraum, Links hinten Eingang zu unserem Zimmer. Es gab sehr schönes Geschirr, Tassen wie Sammeltassen, alle etwas unterschiedlich.



An der Wand Regale mit einer Sammlung von Eierbechern. Auch unsere mit Hahn und Henne waren dabei. Die Wirtsleute waren sehr freundlich, die Dame des Hauses sprach perfekt englisch. Man hätte dort in der Gegend noch sehr viel anschauen können, aber wir waren nur wegen des Burgbaus dort. Die Landschaft ist wirklich sehr schön und abwechslungsreich. Über eine Sache waren wir total erstaunt. Überall am Weg wuchsen Schlüsselblumen. Bei uns sind sie geschützt, dort konnte man sie stellenweise mit der Sense mähen, unglaublich. Das Abschiednehmen fiel uns fast schwer.
Am Montag ging es los 9:25 km 15965 13° Sonne. Zuerst noch kurz zum Atac einkaufen, 10:10 ging es weiter, zügig Richtung Malsch.
Aber unterwegs mussten noch ein paar Blümchen gepflückt werden. Wie die zu Hause ankamen, weiß ich nicht mehr, und Heidi hat nichts darüber geschrieben.




Um 13:49 haben wir in der Aire de Besancon Marchaux eine Pause eingelegt



Ich bin nicht sicher, ob Heidi mit der nachfolgenden Zeitangabe recht hat, denn in der Google Maps Zeitachse ist nur obige Rast verzeichnet.
15:30 waren wir in Belfort haben auf der Autobahnraststätte gegessen 2x Schinken mit Gemüse, Gabi noch eine Schokomousse, ich etwas Käse, Cola, Kaffee.
16:10 waren wir an der Grenze. Noch kurz bei Karlsruhe raus zum Tanken bei Real.
Ankunft 18:35 Malsch km 16616.
Die Strecke Malsch-Hotel waren 642 km. Zeit 6 Std. 10 min, reine Fahrzeit.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
— ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Und wie immer sind meine Impresionen der Reise am Besten in dem Video auf YouTube zusammengefasst:
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Malscher Fastnachtsumzug 2017
Jedes Jahr am Faschingssonntag findet in Malsch ein großer Umzug statt, bei dem 15 – 30000 Besuche in das kleine Dorf mit 3000 Einwohner kommen.
Und auf dem Heimweg muss man sich nach dem stundenlangen Stehen kurz auf einer Bank ausruhen,

und dabei wie üblich das Gesicht verziehen!

Und wenn wir wieder zu Hause waren, gab es meistens Heidis „Fastnachtsküchle“. Den Hefeteig dafür hat sie vor dem Umzug schon vorbereitet und musste nur noch ausgerollt, geschnitten und in heißem Fett ausgebacken werden.
Waren immer sehr lecker!
Weitere Umzüge auf YouTube
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Portugal Rundreise 2016
Es war eine bei RSD gebuchte Reise vom 2.11. – 9.11.2016, mit Besuch von UNESCO-Welterbestätten. Dazu gehörten Lissabon – Fátima – Tomar – Coimbra – Guimarães – Braga – Aveiro – Porto – Batalha – Óbidos – Sintra.

Heidi wartet und liest im Kindle Morgens um 9 Uhr sind wir von zu Hause losgefahren, zunächst nach Mörfelden zu Easy Park, wo wir das Auto abstellten, was erheblich billiger ist als am Flughafen. Ein Shuttle brachte uns dann direkt an die Abflughalle und holte uns am 9.11. auch wieder ab. Der Flug sollte 12:30 starten, aber wir mussten noch mindestens 3 Stunden warten.
Aus Heidis Tagebuch:

9:00 am 2.11. Abfahrt nach Frankfurt bzw. erst nach Mörfelden zu Easypark, wo wir das Auto parkten. Ein Shuttle brachte uns direkt vor die Abflughalle, und holte uns dort am 9.11. auch wieder ab.
Der Reiseverlauf (s. Anlage) fand allerdings in völlig anderer Reihenfolge statt.
Die Welterbestätten haben wir alle gesehen. Es war im großen Ganzen sehr beeindruckend.
Kopie des RSD Prospektes:
8 Tage Exklusive Studienreise Portugal mit den 7 berühmtesten UNESCO-Welterbestätten !
Lissabon – Tomar (Welterbe) – Coimbra (Welterbe) – Guimarães (Welterbe) – Braga (Welterbe) – Porto (Welterbe) – Batalha (Welterbe) – Sintra (Welterbe)
Dank unserer Erfahrungen und vieler Tipps begeisterter Reiseteilnehmer haben wir die berühmtesten Welterbestätten Portugals für Sie zusammengestellt!
1. Tag: Kurze Fluganreise nach Lissabon

Flug von Deutschland nach Lissabon. Unsere freundliche und kompetente, Deutsch sprechende Studienreiseleitung empfängt uns. Gemeinsam fahren wir in unser modernes Hotel im Raum Lissabon, wo wir 2 Nächte verbringen.
2. Tag: Lissabon (UNESCO-Welterbe) – die zauberhafte Hauptstadt

Heute wartet Lissabon, die zauberhafte Hauptstadt Portugals, auf uns. Entdecken Sie die malerischen Gassen und kulturellen Höhepunkte der schönen Hafenstadt auf eigene Faust oder kommen Sie mit auf eine interessante, fakultative Stadtführung. Hierbei besichtigen Sie das berühmte Hieronymus-Kloster (Eintritt inkl.), ein ausgezeichnetes UNESCO-Weltkulturerbe. Zudem bewundern Sie u.a. den einzigartigen Turm von Bélem sowie das Denkmal der Entdeckungen und den historischen Stadtkern, die Baixa. Sie werden begeistert sein.
3. Tag: Tomar & Coimbra (2× UNESCO-Welterbe)

Nach dem Frühstück geht es ins ehrwürdige Tomar, dessen Stadtbild vom beeindruckenden Christuskloster (UNESCO-Weltkulturerbe) beherrscht wird. Die Tempelritter errichteten diese majestätische Kombination aus Burg und Kloster auf einem Hügel über der Stadt. Bald darauf erreichen wir Coimbra, berühmt für seine Universität, welche seit 2013 ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Untergebracht im antiken Palast der ersten Monarchen Portugals ist sie nicht nur die älteste Universität Portugals, sondern auch eine der ältesten Universitäten Europas. Wir übernachten komfortabel im Raum Coimbra.
4. Tag: Aveiro, Guimarães & Braga (2× UNESCO-Welterbe)

Heute geht es weiter nach Aveiro, bekannt als „Venedig Portugals“. Hier beobachten wir das bunte Treiben der Boote auf dem Wasser. Danach geht es weiter nach Guimarães, dessen historischer Stadtkern ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. Bekannt ist die Stadt als „Wiege Portugals“, denn hier wurde der erste König des Landes geboren. Bewundern Sie den Anblick der Kirche Nossa Senhora de Oliveira und des berühmten Palasts der Herzöge von Bragança. Bald darauf erreichen wir Braga, ein Erzbistum mit außergewöhnlicher religiöser Architektur wie z.B. der Kirche Bom Jesus do Monte, seit 2019 ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe. Braga ist eine altehrwürdige Metropole mit bewegter Geschichte, denn Römer, Germanen und Mauren haben hier ihre faszinierenden Spuren hinterlassen. Wir übernachten modern in der Region Minho für 2 Nächte.
5. Tag: Porto (UNESCO-Welterbe) – die Perle Portugals

Nach einer erholsamen Nacht fahren wir nach Porto. Die zweitgrößte Stadt Portugals ist weltberühmt für ihren köstlichen Portwein. Die Stadt am Duero hat viel zu bieten. Wir bestaunen u.a. die Bahnhofsstation São Bento mit ihren gut erhaltenen Wandbildern aus kunstvollen Fliesen sowie die Kirche São Francisco von außen. Im Anschluss erkunden wir die Altstadt von Porto, eine der am besten erhaltenen historischen Stätten des Landes (UNESCO-Weltkulturerbe). Wir sehen u.a. das Ribeira-Viertel, welches direkt am Ufer des Duero liegt und zu den schönsten Ecken Portos gehört. Für einen Streifzug bleibt genug freie Zeit. Im Rahmen eines einzigartigen fakultativen Ausflugs erwartet Sie eine atemberaubende Schifffahrt auf dem Fluss Duero. Bestaunen Sie von Bord aus die berühmtesten Bauwerke der Stadt. Danach besuchen Sie auf der anderen Flussseite eine traditionelle Weinkellerei mit anschließender Weinverkostung. Sie genießen einen entspannten und genuss vollen Ausklang eines beeindruckenden Tages.
6. Tag: Batalha (UNESCO-Welterbe), Nazaré & Fátima

Heute geht es weiter nach Batalha, wo wir u.a. das einzigartige Kloster von außen bewundern (UNESCOWeltkulturerbe). Der Bau des Klosters zog sich über viele Jahre hin, weswegen die Architektur verschiedene Stile widerspiegelt. Am Nachmittag erreichen wir Nazaré, ein kleines Fischerdorf mit spektakulärem weißen Sandstrand. Wir beobachten dort, wie die Fischer ihre Netze am Strand trocknen und ausbessern. Ihre Häuser liegen hoch oben an den Steilküsten des Atlantiks – ein fantastischer Anblick. Anschließend machen wir uns auf den Weg in die kleine Stadt Fátima, berühmt für die Marienerscheinung im Jahr 1917.
7. Tag: Óbidos, Sintra (UNESCO-Welterbe), Kap Roca & Estoril

Óbidos ist heute unser erstes spannendes Ziel: ein mittelalterliches Dorf, beherrscht von einer alten Burg und vollständig umgeben von einer begehbaren Stadtmauer. Dann folgt das Städtchen Sintra, wohlbekannt für seine zahlreichen Liebesgeschichten und Märchen, mit romantischer Architektur und ausgezeichnet als UNESCO-Weltkulturerbe. Schließlich erreichen wir das Kap Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlands. Von hier, 140 m hoch über dem glitzernden Atlantik, genießen wir einen sensationellen Panoramablick. Danach sehen wir Cascais und Estoril, malerische Fischer- und Badeorte, die früher Sitze der Königsfamilie waren. Wir übernachten modern und gut gelegen im Raum Lissabon.
8. Tag: Heimreise

Wie im Flug ist diese außergewöhnliche Urlaubswoche vergangen. Im Bus zum Flughafen tauschen wir Adressen aus. Denn wir wollen wieder gemeinsam auf Tour – bei unserer nächsten Studienreise.
RSD ReisenWir hätten oft gerne noch etwas verweilt, Gabi zum Fotografieren und auch zum Läden anschauen. Für meinen Geschmack war alles eine ziemliche Hetzerei. Dazwischen gab es zwar immer Freizeit, die man allerdings zum Mittagessen nutzen musste. Auch das meist in aller Eile.
Die Fahrten über das Land waren absolut erschütternd, überall Eukalyptuspflanzungen. Es sollen 800 000 Hektar damit bepflanzt sein. Teilweise der natürlich gewachsene Wald abgeholzt und auch Ackerland mit Eukalyptus bepflanzt. Diese Plantagen sind für die Papierherstellung angelegt, und für Bonbons. Die Regierung unterstützt das auch noch, weil es viel Geld bringt.

Mit den ausgewählten Hotels waren wir sehr zufrieden. Es gab überall schon morgens ein reichhaltiges Buffet, mit warmen Speisen (Rührei, Würstchen, usw.) sowie kalte Speisen. Verschiedene Brötchensorten, Toast, Croissants uns andere süße Teilchen sowie verschieden Sorten Obst zum Teil Kompott, zum Teil frisch. Es war wirklich für jeden etwas dabei.
Einmal gab es, in Obidos, ein Menü zum Abendessen Gemüsesuppe, Bacalhau (Kabeljauauflauf), Salat, zum Nachtisch Creme.
In allen anderen Hotels gab es wieder Buffet, kalt und warm, mit den verschiedenen Speisen, tollen Desserts.
Bis auf das Hotel in Lissabon (da gab es Wein und Wasser) mussten die Getränke selbst bezahlt werden. Diese Getränke sowie die diversen Mittagessen haben die Reise erheblich verteuert.
Wir haben uns vorgenommen, dass dies die letzte Reise in dieser Form war. Es war alles zu stressig. Unser Reiseleiter war zwar „studiert“ hat auch viel berichtet und erklärt aber in einem nicht sehr guten Deutsch. Ein Lichtblick war der Busfahrer. Es war eine bewundernswerte Leistung, wie er durch enge Sträßchen und Gassen fuhr. Alle Achtung.
Noch etwas zu den Hotels.
Zu Anfang 2 Nächte und eine Nacht am letzten Tag bei
- Lissabon: 4-Sterne-Haus Costa da Caparica. Zimmer mit Balkon und Meerblick. Man konnte morgens die Fischer beobachten, die mit ihrem Fang zurückkamen. Hunderte von Möwen saßen größtenteils am Strand und warteten darauf. Die Fischerboote wurden mit Traktoren ins Meer befördert, und wieder heraus.



- Coimbra: Hotel D. Luis, kleine Terrasse, sauber und gepflegt.
- Póvoa de Varzim bei Porto: 2 Nächte 4-Sterne-Hotel Axis Vermar (13 Stockwerke)
- Obidos: Albergaria Josefa d’Obidos, hübsches kleineres Hotel. Obidos hat uns als Ort fast am besten gefallen. Sehr malerisch.
Am letzten Tag waren wir noch am westlichsten Punk Europas dem Kap Roca.
Ich hatte noch vergessen, die Korkeichen zu erwähnen. Davon gibt es auch etliche, die alle 7 Jahre geschält werden und zu Korken und viele anderen Dingen (z.B. auch zu Handtaschen verarbeitet werden.
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— soweit Heidis Bericht —
Dieses Mal hatte sie das Tagebuch nicht während der Reise geführt, sondern im Anschluss daran und es mit Ausschnitten aus den Reiseunterlagen geschmückt.
Mir fällt es schwer, aus den über 2500 Foto eine kleine Galerie für diesen Blog auszuwählen. Meine Eindrücke werden vermutlich am besten im YouTube Video wiedergegeben, das zeitlich auch näher an der Reise entstanden ist, als sie noch frisch waren.
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Tagesausflug nach Speyer 2016
2016-09-29
Von Malsch aus gesehen ist Speyer nicht weit, aber gemeinsam waren wir dort noch nie. Also beschlossen wir nach dem Mittagessen des 29. September 2016 einen kleinen Ausflug zu machen.
Gegen 18 Uhr waren wir genug herumgelaufen und machten uns auf den Heimweg.

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Tagesausflüge 2016
Für den 10.4.2016 findet man in Heidis Tagebuch einen Eintrag Schlosspark Schwetzingen, aber ohne jeglichen Text.
In meiner Bildersammlung zu diesem Tag habe ich viele Fotos gefunden, die zeigen, dass wir zur Kirschblüte dorthin gefahren sind. Hier sind einige Aufnahmen:
Die Kameradaten waren aber offensichtlich falsch. Die Exifdaten zeigen Bilder von 2016:04:11 14:14:00 bis 2016:04:11 16:13:06, einem Montag, was sehr ungewöhnlich wäre.
August – Buga -Öhringen
Sept. Exotenwald Weinheim
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Zur Mimosenblüte an die Côte d’Azur 2016
Im Frühjahr 2016 haben wir beschlossen nach Mandelieu-La Napoule zum „Fête du Mimosa“ zu fahren. Die Idee hatten wir, seitdem wir vor Jahren in Le Lavendou waren und von der Mimosenstraße erfuhren. Und inzwischen hatte ich herausgefunden, dass im Februar in Mandelieu ein großes Fest dafür gefeiert wird. Daher habe ich im Hotel Ibis ein Zimmer vom 14.2 bis zum 22.2 gebucht.


Abschrift aus Heidis Urlaubstagebuch

So. 14.2.2016 Abfahrt
Abfahrt 4:15 / 6° / 5322km (Fahrt 10½Std. / Pausen 1.5 Std.)

Vor der Abfahrt 
Kurze Zigarettenpause Die Fahrt war nicht besonders toll, von Malsch bis Lyon Regen, Regen, Regen. Nach Lyon eine Zeit lang schöne Sonne, dazwischen immer wieder Schauer. 1½Std. Pause
Ankunft im Ibis 16:05, 14°, km 6353 gefahren 1031 km.
Das Hotel recht ordentlich, Zimmer geräumig, Klimaanlage. Ausstattung recht einfach, Betten aber gut. TV + Wi-Fi vorhanden. Das große Minus war: Man konnte die Fenster nicht öffnen, nur einen Minispalt.

Hotel Ibis 
Blick aus dem Fenster Mo 15.2.2016 Fahrt nach Théoule-sur-Mer
Das Frühstücksbuffet war recht gut bestückt, Eier gab es nicht. Man konnte Obst (Tüten lagen bereit) mitnehmen, ebenso großen Becher Kaffee „to go“.
Danach losgefahren nach Théoule-sur-Mer. Verschiedene Ausblicke zum Meer. Dann den Berg hoch zu einem Naturschutzgebiet, das wir aber nicht wirklich gefunden haben. Gabi konnte dennoch schöne Aufnahmen machen, z.B. auf noch schneebedeckte Gipfel der Seealpen,






und viel Bilder von großen Mimosenbäumen. Auf diesem Spaziergang sahen wir auch sehr große Büsche von Besenheide, ebenso einige Erdbeerbäume. Am Hang des Berges finden sich eine Menge Häuser, die Zufahrten zum Teil abenteuerlich.
Hier ist Heidis von mir selbstgeschnitzter Wanderstock mit Schlangenkopf zerbrochen und sie suchte sich Ersatz, war aber nicht sehr praktisch und sie hat ihn bald wieder zur Seite gelegt.
Anschließend zum Supermarkt Géant, etwas einkaufen. Gegessen haben wir vor dem Supermarkt bei einer Art Imbissbude „Les delices du Siam“. Das Tagesgericht war Nudeln mit viel Gemüse und Entenfleisch. Es war wirklich sehr gut, auch preiswert.
Danach zum Relaxen ins Zimmer. AE beim Thai/China. 2x Menue, 1x Nems, 1x Suppe m. Glasnudeln und Hühnerfleisch. 1x Rindfleisch m. Ingwer, Zitronengras, 1x Hähnchen mit Gemüse, pikante Sauce, 1x Arbouses in Sirup, 1x Lychees.
Di 16.2.2016 Forêt communale du Grand Duc
Spät aufgestanden und gefrühstückt. Dann eine Fahrt Richtung Tanneron Gebirge zum Forêt communale du Grand Duc. Den Berg hochgewandert durch unzählige Mimosenbäume in voller Blüte. Es sieht ja schon sehr schön aus, aber irgendwie wird die sonstige Vegetation total unterdrückt. Wieder gab es riesige Besenheidebüsche, auch Schopflavendel und sogar Silberdisteln. Dazwischen auch Korkeichen.










ME im Zimmer mit gekaufter Salatmischung und Obst. Durch die Wanderung war es schon ziemlich spät. Danach relaxt, zum Abendessen in die Brasserie ganz in der Nähe. Gabi hatte den ganzen Tag große Probleme mit ihren Füßen, und konnte vor allem bergab kaum noch laufen.
AE: Gabi: Salade Perigourdine – Salat mit Gesiers
Ich: Tatar angemacht vom Chef, Salat statt Pommes frites, etwas Weiß- bzw. Roséwein (Brasserie le Saint Charles).
Mi 17.2.2016 Fréjus
Morgens zum Markt. Schöner großer Markt, typisch französisch, Lebensmittel, Kleidung, Lederwaren, Krimskrams.












Danach Fahrt ins Land, Mont Vinaigre zum zweiten Mal gesucht. Haben ihn auch gefunden, allerdings nicht die Stelle zum Aufstieg. War aber ganz gut so, da Gaby vermutlich zwar gut hinaufgekommen wäre, aber aufgrund ihrer Fußprobleme nicht wieder hinunter. Alternativ sind wir dann nach Fréjus gefahren. Dort haben wir die Kathedrale besucht, mit Kreuzgang, Baptisterium, Nekropole. In der Holzdecke des Kreuzganges befinden sich hunderte kleine Bilder (von ca. 1350) auf blauem oder rotem Grund. Am häufigsten vertreten sind Fabeltiere.












Daneben war das archäologische Museum, vorwiegend mit Funden aus der Römerzeit. In Fréjus stehen noch große Teile eines Aquäduktes sowie Teile eines römischen Theaters und ein Amphitheater.





Anschließend sind wir zum Essen gegangen. Gaby hatte das Tagesessen, einen Spieß von Rindfleisch, Bohnen-Erbsen Gemüse, Fritten. Ich hatte zuerst eine sehr gute Zwiebelsuppe mit Roquefort, danach eine wirklich sehr gute Pizza Calzone. Gabi musste mir beim Essen helfen. Danach noch etwas herumgelaufen und einen Cappuccino getrunken. Die Art des Servierens war toll, alles getrennt. Die Bedienung brachte je 1 Tasse mit Milchschaum, je ein kleines Kännchen Espresso wurde hineingegossen, darüber kam Kakaopulver. Alles am Tisch hatten wir so noch nie erlebt.
Anschließend zurück ins Hotel, AE im Zimmer, Äpfel und Käse, 1 Joghurt. Wir waren vom Mittagessen noch so satt, dass wir eigentlich nichts mehr essen wollten.
Do 18.2.2016 Route des Mimosas

Fahrt in Richtung St. Tropez. Die Route des Mimosas bis St. Maxime. Allerdings entspricht diese Strecke nicht unbedingt der Mimosenstraße. Richtig viel Mimosen sieht man in Mandelieu.



Dann nach Grimaud gefahren und gesündigt. Das Abschiedsessen von Oléron nachgeholt, das Abschiedsessen von Mandelieu vorgezogen. Rest. Les Santos. Auf dem Tisch standen schon gleich warme Käsegebäckstängelchen. Dann gab es Suppe vom Butternut-Kürbis. Dazu wurden Brötchen gereicht. Warme Feigenbrötchen + normale Brötchen. (wurden ständig angeboten)












H: La Tarte fin et croustillante de St. Jaques au Caviar Baevi et vinigrette de Betteraves – Jakobsmuschel auf einer Art Esspapier.
G: Presse de foie gras et de Poularde de Bresse trufée, Crême de Celeri et poivre confites Gesier – Gänseleber, >Poularde aus Bresse in Gelee.
G: La petite Bourride de Santos 1 Aperitiv / bitter
Fish stew with light garlic sauce
H: Poitrine de canette des Dombes aux épices, mousseline de coing et Cannelloni de Polenta et cuisse confit – Entenfilet mit Kräutern, gefüllte Polentaröllchen, Quittenmus, 1 Glas Rosé
Danach wurde Käse, verschiedene Sorten, dann verschiedene Kuchen zum Nachtisch angeboten.
Zum Schluss Kaffee.
Dann zurück ins Hotel, Miniabendessen im Zimmer.
Fr 19.2.2016 Chateau und Abendveranstaltung in La Napoule
Fahrt nach La Napoule. Besuch des Chateau, das allerdings nicht besonders toll war. Wir konnten nur die Außenanlagen besichtigen, da zu dieser Zeit keine Führungen waren, bzw. nur in französisch. Dieses Schloss ist relativ neu, von einem reichen amerikanischen Künstlerpaar wieder aufgebaut und restauriert.









In einem Bistro beim Schloss das Tagesangebot gegessen. Faux filet, Senfsauce, versch. Gemüse, Kart. Gratin, Kaffee. Nach relaxen im Zimmer zur Abendveranstaltung zum Hafen von La Napoule.
Ein Großbildschirm zeigte tolle Aufnahmen von der Entstehung der Erde, das Universum. Davor Wasserspiele. Danach kamen Artisten mit einer Aufhängung an einem Kran herabgeschwebt und zeigten ihr Können an Ringen, Seilen und Tüchern. Dazwischen ein Stelzenläufer mit großen Flügeln, ganz in Weiß. Wieder eine Vorführung der Artisten (wieder am Kran aufgehängt) in der Mitte ein Paar mit goldenen Fischschwänzen darunter wieder die Ringe mit Akrobaten.
Einmal erschien auf der Bühne ein wunderschöner Drache, ebenfalls ganz in Weiß.









Dann wieder eine aufgehängte Vorführung der Akrobaten. Dann wieder auf der Bühne, zunächst Gestalten den großen weißen Hühnern glichen, die sich dann in ganz tolle Ohrklammer ähnlichen Würmer verwandelten.
All dies haben wir von einer Brücke aus gesehen, eine wirklich tolle Show.
Dann umdrehen, von der anderen Stelle der Brücke ein Feuerwerk bewundert. Es wurde von einem Schiff auf dem Meer abgefeuert.
Insgesamt ein ganz toller Abend, wenn wir nicht so elendiglich gefroren hätten. 1½Std. auf einer zugigen Brücke über dem Meer, und wir waren halb erfroren. Schnell wieder ins Hotel, kleines AE und ins Bett.
Sa 20.2.2016 Salon de Chocolat und Nachtumzug
Besuch Salon de Chocolat et Gastronomie. Im großen Raum im Kongresszentrum war ein richtiger Markt mit Ständen für Käse, Wurst, Wein und viele Süssigkeiten (Schokolade, Nougat, Kekse usw.) Überall konnte probiert werden. Im Obergeschoss waren Vorträge un d Vorführungen, leider alles in Französisch.





Zum Mittagessen in einem Bistro, 2x Plat du Jour, 1x Rougette m. Reis und Gemüse. 1x Piccata Milanese = pan. Kalbschnitzel auf Spaghetti, Tomatensauce. 1 Gl. Rosé, 1 Portwein, 1x Café, 1x Café Gourmande = Kaffee mit 1 Gläschen Creme, Schokokuchen, Apfeltarte March mellow in Rosa und weitere kleine Süssigkeiten.
Abends dann Nachtumzug. Eine wirklich Tolle Veranstaltung. Zuerst ein wunderschönes Seepferdchen, große schwebende Fische, alles in leuchtendem Weiß. Dann mehrere toll geschmückte Festwagen. Hatte alles irgendwie mit Jules Verne zu tun.
Dann auf einer Bühne verchiedene Gruppen mit Vorführungen. Die Teilnehmer hatten sich vorher so richtig unter das Volk gemischt, ließen sich auch gerne fotografieren bis zu ihrem Auftritt. Die armen wunderschön <„angezogenen“, aber halbnackten Mädels mussten ja fürchterlich gefroren haben, denn der Abend war ziemlich kalt.




An Gruppen haben wir gesehen: zuerste die Feuerwehrkapelle, eine Gruppe mit eigener Kapelle aus Italien die Peitschen im Takt der Musik knallen ließen. Eine Gruppe mit Trommlern und Sambatänzerinnen. Dann noch eine Gruppe Majoretten, zum Schluss eine toll geschminkte und angezogene Guggemusikgruppe aus der Schweiz. Irgenwo noch dazwische noch eine Gruppe mit Fächertänzerinnen und zwei tollen Stelzenläufern die sich vor dem Seepferdchen und den schwebenden Fischen bewegten. Viele derTeilnehmer hatten ganz tolle Kostüme an die teilweise noch blinkten.












Irgendwann davor haben wir noch Fisch und Chips gegessen, original englisch auf einer Zeitung. Der Fisch hat ganz ausgezeichnet geschmeckt. Merlanfilet in Ausbackteig.
Ein wirklich toller Abend.
So. 21.2.2016 Spaziergang am Fluß Siange und großes Corso
Nach dem Frühstück einen Spaziergang am Fluß Siange entlang, Kormorane und viele Möwen gesehen. Vor einigen Häusern war ein richtiger Fitnesspark aufgebaut, mit Geräten wie in einem Studio.

Nein, keine Sonnenfinsternis, sondern da oben sind nur Möwen und Kormorane
Etliche Häuser waren auf Stelzen gebaut, darunter lagen kleine und größere Motorboote und Yachten. Sozusagen vom Wohnzimmer direkt ins Boot. Dann haben wir etwas ganz tolles gesehen, ein bzw. mehrere „Parkhäuser“ für Boote, bis zu 4 Stockwerken hoch. Ein Gabelstapler holte bei Bedarf ein Schiff herunter und hat es ins Wasser gelassen.







Anschließend zum Mittagessen ins Bistro:
1 x Zwiebelsuppe, 2x Moules Farcie, 1 x Mousse au Chocolat, 1 Portwein, 1 Glas Rosé, 2 Kaffee und dann gab es noch 2 kleine Gläschen Likör zur Verdauung.
Dann wollten wir zum Corso, so wie tausende andere Leute auch, konnten trotz intensiver Suche keinen Parkplatz finden. Durch das ME. waren wir anscheinend zu spät dran. Richtig kleine Rundfahrt durch La Napoule. Zurück ins Hotel, da fuhr zum Glück noch ein Bus bis fast an den Corso. Dann habe ich gestreikt, musste dringend wohin und hatte keine Lust mich in das Gewühl zu stürzen. Habe mich in ein Restaurant gesetzt, etwas konsumiert und gewartet bis Gabi vom fotografieren zurückkam. Anschließend beim gleichen Händler wie am Vortag Tapas poisson mit Fritten gekauft, und ca. 3 km nach Hause gelaufen. Der Umzug war wohl sehr schön, Gabi hat alles aufgenommen.





Mo. 22.2.2016 Rückfahrt
- Abfahrt 8:00 bei 4°
- 10:25 – 11:00 Tanken + Pause
- 12:26 vor Lyon -> Richtung Straßburg
- 13:35 – 15:00 ME. Aire de Bourg Jasseron, 1x gek. Eier mit Mayo, Tatar, Nudeln, 1x Rilette de porc, 1x Cuisse de Canard, Pâte, 2x Kaffee
- 18:45 – 19:30 Pause in Raststätte Breisgau, 2x dicke Suppe-Soljanka, 2x Cola / Fanta
- 21:30 Ankunft Malsch 10°
Fahrzeit 10 1/4 Std. Pausen 2 1/2 1035 km Fahrt.
Insgesamt Hin+Rückfahrt 2066 km, 274 km herumgefahren.
Auf der Fahrt keine großartige, besondere Vorkommnisse, etwas mehr als eine Stunde bin ich gefahren bis mein linker Fuß fast im Koma lag. Dann wollte ich später nochmal fahren, aber mir war total schwindelig und ich hatte Dotterbeine. Vermutlich habe ich einfach viel zu wenig getrunken. Nach der Pause in Freiburg ging es mir zwar besser, aber Gabi ist trotzdem nach Hause gefahren.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
— ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Auf YouTube habe ich den Film zur gesamten Reise hochgeladen.
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Zu Hause ist auch schön
Einige der Bilder sind auch zu Hause in Malsch entstanden, einfach so um ein wenig zu fotografieren (knipsen).

Aufgenommen 2009-04-15 18:11:59 In Malsch viele Jahre, solange wir einen Teich im Garten hatten, ein Lieblingsplatz auf der Bank sitzen und den Fischen im Teich zuzuschauen. Aber irgendwann wurde die zweijährliche Säuberungsaktion, mit Wasser abpumpen, die Seerosen herausholen und den ganzen „Sumpf“ zu reinigen doch zu mühsam und er musste weichen. Gleichzeitig war damit auch der Bachlauf am Terrassenhang hinfällig und musste ebenfalls weichen. Oft habe ich dies später gefühlsmäßig bedauert, aber die Vorteile überwiegen.
Selten ist es mir gelungen, Fotos von Heidi zu machen. Und wenn sie

Aufgenommen 2022-08-18 16:41:25 
sie gesehen hat, musste ich sie meistens löschen.
Dies ist ein altes Foto noch in unserer Mannheimer Wohnung im Obergeschoss ihres Elternhauses, dort haben wir bis 1992 gewohnt.

An ihrer Seite Rex, der Hund, der tagsüber den Eltern gehörte, aber sobald wir zu Hause waren, sich bei uns aufhielt. Was natürlich auch dazu führte, dass das tägliche 22 Uhr Gassi gehen auf uns fiel. Was bei Regenwetter lästig, aber der Gesundheit äußerst förderlich war.
Schön waren auch die Radtouren, die wir mit Rex durch den Käfertaler Wald unternahmen. Am Rad hatte er die Angewohnheit, dass er es nicht ausstehen konnte, dass da Vorderrad vor seinem Kopf war und egal wie schnell ich fuhr, er rannte immer schneller an der Leine mit.
Viele Jahre lang hat Heidi leidenschaftlich gerne Puzzles gemacht. Aus der Körperhaltung glaube ich, dass sie hier auf unserer Couch sitzt und passenden Teilchen dafür sucht. Oft habe ich dabei geholfen, wobei wir beide unterschiedliche Strategien hatten. Heidi ging sehr strukturiert vor und suchte vom Rand aus immer das Teilchen, das praktisch in die nächste Lücke passte. Dazu wurden zunächst alles nach ihrer Form sortiert und auf Tablets ausgelegt.

Aufnahme vom 19. Mai 2004 

Ich hingegen nahm mir oft ein beliebiges Teilchen und suchte eines, das daran passte. So entstanden immer kleinere Patches, die wir dann irgendwie in das Puzzle einpassen mussten.
Und hier Heidi, wie ich sie die meiste Zeit sah, wenn ich auf meinem Sessel im Wohnzimmer saß, auf der Laptop Tastatur herumhackte und gelegentlich aufblickte, während sie rauchend am Esstisch saß und Rätsel löste.

AUfgenommen 2016-01-11 12:10:34 Dieses Foto ist sogar an meinem Geburtstag 2016 aufgenommen und anscheinend waren wir an diesem Tag nicht auswärts essen, oder erst zum Abendessen aus.
In den letzten Jahren konnte ich sie häufig dabei beobachten, wie bei dieser Haltung ihr Kopf langsam auf den Tisch sank und man Angst haben musste, dass sie sich dabei eine blutige Nase holt.
Eine andere typische Haltung war – Heidi liegt auf der Couch und liest.

Aufgenommen 2015-01-28 19:39:02 Man sieht auf dem Bild zwar nicht das Buch (oder Kindle), aber der nach unten gerichtete Blick ist eindeutig, auf den Fernseher schauen kann sie so nicht.
