Wir waren zweimal in der Türkei im Urlaub 2012 und 2014 und jedes Mal gehört selbstverständlich ein Besuch der Schmuckfirma „Tuğra Jewellry“ zum Programm dazu.
Und jedes Mal konnten wir nicht widerstehen, etwas 1zu kaufen. Beim ersten Mal für Heidi zwei Ringe und für mich ein Set aus Collier, Ohrringe und Ring sowie einem Armband. Außerdem hat Heidi für mich noch eine Longines Armbanduhr gekauft.
Auch bei unserm 2. Türkei – Urlaub 2014, der Rundreise durch Kappadokien kamen wir zur gleichen Schmuckfirma, obwohl es ein anderer Reiseveranstalter war. Als alte Kunden wurden wir herzlich begrüßt, sicher in der Hoffnung dass wir auch diesmal etwas kaufen.
Und so kam es auch. Für mich ist ein Weißgold-Halsband herausgesprungen – ein hängender Panther.
Leider habe ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten diesen Bericht erst im August aufgeschrieben (Warum weiß ich selbst nicht).
Am Sonntag, dem 30.3. hieß es früh aufstehen. Abfahrt 6:30 nach Frankfurt. Der Flughafen war mir sofort unsympathisch, endlose Wege vom Parkhaus zum Abflug. Dann verzögerte sich der Flug um 3/4 Stunden. Endlich 11:15 ging es los. Landung 15:15 (Ortszeit) in Antalya. Um 16:00 waren wir dann im Hotel Seher Resort & Spa. Der Reiseablauf hatte sich etwas geändert, der 7. Tag wurde vorgezogen. Allerdings keine Freizeit. Um 10:30 ging es los Richtung Manvagat zur Flussfahrt. Dieselbe Fahrt, die wir 2 Jahre vorher schon mal machten.
Zunächst wieder zu einer Moschee, dann auf den Fluss. Es gab wieder Essen an Bord, diesmal mit Forellen. Dann weiter mit dem beschriebenen Reiseverlauf. Wir übernachteten während der Reise in 4 verschiedenen Hotels. Zum Essen gab es Frühstück, ME und AE in Buffetform, jedes Mal sehr reichlich, und für jeden was dabei. Ich habe sehr aufgepasst, dass ich kein Gericht mit Kreuzkümmel erwischt habe. (Das war wohl in Oléron der Auslöser, dass es mir so schlecht war). Mit dem türkischen Brot konnte ich mich gar nicht anfreunden, bis wir eines entdeckt haben, das wie französisches Weißbrot geschmeckt hat.
Bei den vielen Kilometern Busfahrt gab es schon einiges zu sehen. Kappadokien war dann wirklich der Höhepunkt. Eine Atem-beraubende Landschaft. Gabi hat sie auch von oben gesehen bei einer Ballonfahrt, ich blieb lieber am Boden. Alles in allem war es eine sehr schöne Reise.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
Und hier einige Fotos der Reise:
30. + 31. März – Anreise und 1. Tag Manvagat auf dem Fluss
Zigarettenpause vorm AbflugAuf der Suche nach Gate 53Unser FlugzeugangekommenReiseleiter erklärt die FahrtZum ÜbernachtenAuf dem weg zum HotelBusse sind bereitTöpfe auf allen DächernIm Innern der MoscheeTakelage der vielen Segler NachbautenHeidi und TReiseleiter im Gesprächganz auf türkischwarten aufs Mittagessenund wieder Zigarettenpause
Ohne die kurzen Notizen Heidis, fällt es mir schwer nach so vielen Jahren meine Fotos den besuchten Orten zuzuordnen. Die zurückgelegte Strecke hat vermutlich so ausgesehen:
1. April – Fahrt über Konya nach Kappadokien
Blick zurück zum MeerKurze RastSchneebedeckte Bergeunterwegs viele MoscheenMevlana-Museum in KonyaMevlana-Museum in KonyaSkulptur der Tanzenden DerwiwscheTöpfe können auch senkrechtSah man weithin Ararat?Übernachten in OrtahisarWir hatten ein riesiges Zimmerfür unsere Sicht nach draußen
Und am nächsten Morgen habe ich ohne Heidi an der Ballonfahrt teilgenommen. Es war eine schöne Erfahrung, vor allem wenn man so fast geräuschlos über die Landschaft schwebt.
2. April – Morgens Ballonfahrt
VorbereitungenHeiße Luft für den Aufstiegwir sind in der Luftunter uns die tollen Felsenkleine Hügel mit WeinstöckenAusteigen nur mit Hilfeimmer wieder Katzen
Nach dem Frühstück fuhr der Bus zum Göreme Freilichtmuseum
interessantes OutfitKamel im Devrent-TalFeenkamine
3. April – Besuch weiterer Tuffstein Dörfer
Aber die Bildmotive wiederholen sich.
4. April – Es geht wieder zurück
Karawansereiim innernsteht mir das?Rauchen nur draußen
8:20 ab von A4 Richtung Luneville / Nancy etw. Landstraße, dann N4 und N333 Richtung Nancy
9:55 A31 Richtung Troyes ca. 50 min. Pause m. ME
H: Schinken, Pfeffersauce, Fritten
G: Salatplatte m. Hähnchenstreifen, Schinken
Preis offiziell 24.59 aber nur 4.40 berechnet
15:30 Orleans
16:00 Hotel Ibis Meung sur Loire / Budget Ibis
Die Fahrt war recht angenehm, vorwiegend fast leere Autobahnen und Nationalstraßen. Die Strecke ist nicht unbedingt zu empfehlen, da etliche Durchfahrten durch Ortschaften, viele km-Beschränkungen von 50 bis 110. Während der Fahrt picknicken war nicht gut, da es ziemlich kalt und windig war.
Hotel Ibis mit einfacher aber ausreichender Ausstattung, aber eigenes WC und Dusche. Frühstücksbuffet auch recht einfach.
Am Hotel funktionierte zwar der Automat zum Buchen, aber wir haben die Zimmertür mit dem angegebenen Code nicht aufbekommen. Mussten 1 Std. warten, bis der Empfang besetzt war.
Zum AE in das Grill-Restaurant Courtpaille nebenan.
H: Rilletes pork, Tartare de boeuf, Getränk Rotwein
G: Aperitif Muscat, Lammsteak, Pommes frites
Mo. 2. September 2013
Hotel Ibis ab 8:00 9° km 33000
11:20 Abfahrt A10 Nr. 35 bei Saintes „ab auf die Insel“
12:05 Viadukt
12:27 Hotel l’Océan / 23° / km 333921 /Gesamt 1103 km
Noch knapp 400 km gefahren, dann ins Hotel l’Océan. Unser Zimmer Nr. 31 war total renoviert, sehr schön eingerichtet, die Küche mit Mikrowelle und Wasserkocher, ein Doppelbett, ein Einzelbett, Terrasse mit Liegestuhl. ME restliche Vorräte.
Zum AE La Chaloupe
G: Assiette de Pêcheur, eigentlich Vorspeise, mit Lachs, Crevetten, Seiche, verschiedene Dips, Rillete de Thon, Lachstartare, Guacamole usw. Weißwein 1 Glas Ap. Pineau
H: Soupe de poisson mitm Rouille, Emmental rapée, Ap. Roséwein
Gabi war nachmittags und abends reichlich beschäftigt mit fotografieren, Wellen, Strand, Vögel, Pflanzenund dann abends den Sonnenuntergang zwischen 20:00 und 20:45
Zwischendurch war allerdings Gabi noch am Pool in der Sonne, ich gleich ins Hallenbad zum Whirlpool und schwimmen. Das war natürlich noch vor dem AE. Dann ins Bett und supergut geschlafen.
Di. 3. September 2013
Morgens noch recht kühl, am Nachmittag richtig heiß 28°. An diesem Tag waren wir ziemlich faul. Am Vormittag waren wir einkaufen im Intermarché in Dolus. Danach wollten wir Kotelett brate, hat aber nicht richtig funktioniert wegen falsch verstandener Temperatur der Herdplatte (fehlende Beschriftung) Nachhilfe mit Mikrowelle. Dazu Salat.
Am Nachmittag total gefaulenzt, gelesen, gerätselt.
Abends nochmal Kotelett, diesmal richtig gebraten. Dazu Tomaten, Roséwein. Vor dem Schlafengehen noch ein Strandspaziergang, es war Ebbe.
Mi. 4. September 2013
Wetter wie am Vortag, erst kühl, dann heiß. Am Vormittag gelese, gerätselt und gefaulenzt. Gabi hat noch vor dem Essen eine Fahrradtour von ca. 45 Minuten gemacht. Zum Mittagessen gab es auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame Pfannkuchen mit Salat (wir hatten von zu Hause noch Milch mitgebracht). Dann wieder gefaulenzt, Gabi am Pool, ich im Zimmer bzw. auf der Terrasse. Ich bin dann noch ins Hallenbad und Whirlpool. Zum AE in das Restaurant Quai 71 (hieß 2009 noch Victorio) sehr gut gegessen. Beide hatten wir das Menue du Port.
G: Vorspeise Rilette de Thon, ich hatte Fischsuppe. Danach beide Sauerkraut mit Colin (Seelachd) mi. kleinen Kartöffelchen und einer sehr guten, (leider zu wenig) Sauce. Zum Nachtisch hatte Gabi Eis, und ich einen Obstsalat. Vorher natürlich Aperitif Pineau zum Essen 1 Glas Weißwein Charantaise. Zum Abschluss Espresso.
Danach nach Hause lesen und ab ins Bett.
Do. 5. September 2013
Wetter wie gehabt, erst kühl dann heiß. Gabi ist wieder Brot holen gefahren, ich habe den Tisch gerichtet. Nun sind wir extra wegen des guten „Baguette Bio“ nach Oléron gefahren, und haben bis jetzt noch keines bekommen. Wird offensichtlich erst später in der Bäckerei angeliefert. Da uns das Kindle Fieber gepackt hat, ist der schon ziemlich gelaufen. Gabi hat vor dem Mittagessen noch eine Fahrradtour gemacht, sich dabei noch ein paarmal verfahren.
Zum ME gab es Spaghetti mit Reibekäse und Feldsalat. Davor Gazpacho, die wir dann noch etwas als Sauce verwendet haben.
Zum AE in die Caveau du Port. Aperitif Pineau rouge.
G: Rilette de Thon, Fricassé m. verschiedenen Fischen, etwas größeren Fischteilen in sehr guter Sauce dazu Reis
H: Rilette de Thon, Muschel in ebenfalls sehr guter Sauce, Käse. Beide je ein Glas Rosé.
Das Essen war gut, die Bedienung ließ zu wünschen übrig. Alles ging sehr schleppend voran.
Fr. 6. September 2013
Die Temperaturen sind niedriger geworden, aber angenehme 20 – 22°. Vormittags zum Intermarché. Zum ME hatten wir Fertiggerichte für die Mikrowelle: 1 x Lapin mit Senfsauce, angebl 3 Sennfsorten aber nicht sehr ausgeprägt, 1 x Lapin mit Cêpes und Maronenpürre. Dazu Friséesalat. Recht gut wenn es mal schnell gehen soll.
Gabi war wieder auf größerer Radtour.
Nachmittags wieder gefaulenzt und gelesen. Dann zum Schwimmen ins Hallenbad und in den Yacuzzi.
Am Abend zum Quai 71 zu Pizzaessen. Wir wollten ein schnelles AE, damit ich dann Fußball WM-Quali Deutschland–Österreich schauen konnte. Deutschland gewinnt, Spiel aber nicht so besonders. Der Ton war bescheuert.
Sa. 7. September 2013
Der Tag beginnt kühl, mit leichtem Regen. In der Nacht hatte es wohl etwas geregnet. Gabi hat das Brot aber trotzdem trocken nach Hause gebracht. Für ein schönes Frühstück sind wir bestens ausgerüstet, mit Käse, Wurst, Eier, Honig, Marmelade, usw.
Zum Schwimmen im Meer sind wir leider noch nicht gekommen. Die Wasserstände waren zwar gut, Flut immer zum günstigen Zeitpunkt. Aber erst war es zu heiß und dann zu kalt. Außerdem mussten wir ja ganz viel lesen. Gabi ist mit dem „Wi-Fi gratuite“ (Internetverbindung) nicht so ganz glücklich. Wenn es richtig funktionieren soll, muss sie immer in die Lobby marschieren.
Der Versuch spazieren zu gehen, scheiterte gleich vor der Tür wegen Nieselregen. Deshalb lesen, lesen, lesen.
AE in der Chaloupe. Es gibt dort einen Kellner, der uns auch nach Jahren wiedererkannt hat.
G: Brochette = Spieß mit Fisch und Jakobsmuscheln, Salat, Kartoffel an Sauercreme, 1 kl. Dip für den Fisch
H: Menue 1. Avocado mit Krabben, Salat, schöne Salatsauce(viel), 2. Schinken Vendéen = gek. Gegrillter Schinken mit weißen Bohnen, etw. Ratatouille. Die Bohnen waren leider zu stark gesalzen. Dessert – Crème brûlée.
Vorher Aperitif Pineau, je 1 Glas Wein, zuletzt Kaffee.
So. 8. September 2013
Wetter anfangs kühl, nachmittags sonnig, angenehm. Nichts Besonderes gemacht, Gabi war spazieren zum Fotografieren.
Ebbe mit Blick zur WerftFischerboot kehrt heimKrabbe verstackt sichDudelsackspieler auf KaimauerBlick in den HafenFischerboot in der Werft
ME im Zimmer. Spaghetti arrabiata, Friséesalat.
AE im Restaurant L’Ecailler, Aperitif Pineau
Ich hatte Mouclade, Fritten, Käse, 1 Glas Chardonnay, Kaffee
Gabi hatte Vorspeise Effiloché de Raie, Mouclade, Kaffee, 1 Glas Weißwein Colombaro. Den Wein haben wir getauscht, da mir der Chardonnay zu fruchtig war. „Effiloché de Raie“ war auf der deutschen Karte übersetzt als „ausgefranster Rochen“.
Mo. 9. September 2013
Der Tag beginnt stürmisch, aber nicht sehr kalt, mit Regen. Nachmittags warm.
Keine größeren Aktivitäten. Nachmittags zu Lidl.
ME im Zimmer Couscous/Taboulé bzw. Rest Spaghetti vom Vortag, Friséesalat, Apfelkompott mit Birnen.
AE in der Chaloupe, zuerst 3 verschiedene Suppen: Fischsuppe m. Rouille, Croûtons u. Käse, Langustinen Suppe (sehr fein) sowie Muschelsuppe mit Curry.
G: Ceteaux(mit Scholle verwandter Fisch) 5 kleine Filets mit Zitrone und etwas Ratatouille.
H: Assiette de Pêcheur, Rillette de Thon, Lachstartar, Chicorée- Blätter mit versch. Dips, Seiche, geräucherte Makrele, viel echter Lachs, je 1 Glas Wein, Kaffee
Di. 10. September 2013
Morgens sehr frisch 14°, aber die Sonne kommt raus. Nachmittags warm, leichter Wind.
Morgens ca. 1½ Std. am Meer und in Matha spazieren.
ME Gazpacho grün, Melone und Schinken. Gabi hat sich am Pool gesonnt und ein paar Runden geschwommen. Ich habe auf der Terrasse gelesen und gerätselt.
Zum AE zum Quai 71.
G: Assortiment Nordique, Lachs, Rillette de Thon, Quark mit Dill, 1 kl. Glas mit Tomatentartar, Salat, 1 Scheibe Brot – wie Knäcke aber weich.
H: Ardoise Campagnarde, Salat, Rillette de Porc, Pastete camp., Paté de Canard (Entenleberwurst) Dessert Obstsalat, Kaffee.
Gabi hatte noch 1 x Café Gourmand = Café mit Eis, Keks, kl. Stck. Schokoladenkuchen, Miniapfeltarte, Crème brûlée auf Spiegel m. Mandeln und Karamellsauce.
Dazu 1 kl.Fl. Roséwein.
Mi. 11. September 2013
12° am Morgen, dann aber strahlend blauer Himmel, Sonne. Der Hafen ist voll mit Schiffen und Wasser. Es ist gerade Hochwasser. Hat Gabi gesehen, beim Brot holen.
Zum ME nach Foulerot zu La Guitoune. Das Lokal kannten wir ja schon von früher.
Es hatte sich aber ganz ordentlich „aufgemotzt“. Schon allein die Speisekarte war besser gemacht. Verschiedene Sachen, die wir 2009 noch gegessen hatten, gab es nicht mehr, dafür war das Muschelangebot umfangreicher und ausgefallener.
Gabi hatte Moules Perigoise mit Schinken, Croutons, Zwiebeln Weißwein.
Ich hatte Moules Tahitienne mit Ananas, viel Ingwer, Hähnchen in Kokosmilch und Wein gekocht.
FDie Muschel waren offensichtlich direkt in der Sauce zubereitet, was sich natürlich auf den Geschmack ausgewirkt hat. Beide Gerichte hatten wirklich einen unterschiedlichen Geschmack. Für uns jedenfalls noch immer die besten Muscheln auf der Insel.
Danach sind wir fast 2 Stunden durch den Wald und zum Meer auf der anderen >Seite der Insel gewandert. Die Sicht war erstaunlich gut. Fort Boyard war absolut gut zu sehen, auch La Rochelle und das Viadukt zur Île de Ré. Danach waren wir ziemlich erschlagen. Das Laufen in Sand ist doch sehr anstrengend.
AE im Zimmer, nachdem wir nochmal ein Brot geholt hatten, mit Würstchen, Käse usw.
Do. 12. September 2013
Der Tag begann mit leichtem Nieselregen, nachmittags kam die Sonne raus. Keine besonderen Vorkommnisse. Gabi hat eine Radtour gemacht, ich war am Lesen.
ME im Zimmer, Pfannkuchen mit Schinken und Salat, die letzten beiden Pfannkuchen mit Heidelbeermus.
Am Abend sind wir nach St. Pierre gefahren. Zunächst zu Essen zu Local Mille Pâtes. Wieder gut gegessen.
G: Lasagne mit Lachs, Pannecotta m. Erdbeeren.
H: Kalbsschnitzel auf Nudeln. Schnitzel belegt mit Zucchini und rohem Schinken, mit Käse überbcken, feines Sößchen, 1/4 Roséwein, Kaffee. Zu Beginn einen Aperitif Marsala.
Anschließend ein Spaziergang durch St. Pierre. Es gibt dort reichlich Lokale die auf kundschaft warten, Betrieb war allerdings nur im Mille Pâtes und im ehemaligen Francoises. Wir haben noch nie eine ausgestorbene Ortschaft gesehen. In fast allen Häusern waren die Läden zu, alles wirkte gespenstig leer. Bis zur Totenlaterne gelaufen die leider nicht beleuchtet war. Einzig die Kirche war angestrahlt.
Fr. 13. September 2013
Insgesamt etwas trüber Tag, aber nicht kalt. Am Vormittag nach St. Pierre zu einem kleinen Trödelmarkt. Einige ganz interessante Stücke. Besonders eine kleine truhe mit einem Sherryservice hatte es mir angetan. Habe aber vorsichthalber erst garnicht nach dem Preis gefragt.
Anschließend fuhren wir zum Chateau Bonnemie welches aber nicht zu besichtigen war. Der Park war ganz gut angelegt, mit erstaunlich vielen Obstbäumen. Äpfel, Birnen, Kirschen. Aber auch riesige Zedern.
Danach zum Hypermarché Leclerc. Gabi wollte schon seit Jahren da mal hin. Ich dachte eigentlich es wäre so ähnlich wie Pro-Markt, also Elektroartikel – weit gefehlt, ein toller, sehr übersichtlicher Supermarkt. Da es gerade Mittagszeit war, haben wir vor dem Einkauft noch dort gegessen. Gabi hatte Schweinegeschnetzeltes, ich hatte Bavette. Verschiedene Gemüse, Pommes frites, Nudeln frittierte Zucchinischeiben, Saucen gab es zur Selbstbedienung. Ich hatte noch einen Käseteller, Créme brûlée. Abends haben wir von unseren Vorräten gelebt, nur noch frisches Brot dazu.
Aber offensichtlich waren wir trotzdem im Ort, jedenfalls habe ich um 20:45 am Hafen fotografiert. Und auf dem Rückweg sind wir an einem kleinen „Jahrmarkt“ mit mehreren Glücksspielständen vorbei gekommen.
Sa. 14. September 2013
Den ganzen Tag hat es heftig geregnet.
Am Morgen nochmal zum Intermarché gefahren, noch einige Sachen eingekauft. Gabi hat noch getankt. Zum ME hatten wir uns nochmal 2 Mikrowellengerichte mitgenommen. Gabi Chli con carne, ich Hähnchenflügel mit Kartoffeln. Der Geruch hatte mich warnen sollen. Kreuzkümmel! Geschmeckt hat es gut, später ging dann los. Ich musste mich mehrfach erbrechen, es ging mir ziemlich dreckig. Die arme Gabi musste den größten Teil der Packerei und das Verstauen fast alles übernehmen. Unser geplantes Abschiedsessen fiel natürlich ins Wasser. Gabi musste von den Vorräten leben, ich bekam nicht mal ein kleines Stück trockenes Brot runter. Die folgende Nacht war auch furchtbar. Gabi musste noch unter meiner Schlaflosigkeit leiden.
So. 15. September 2013
Unser Rückreisetag. Morgens war es trocken aber kalt, nur 12°. Wir hatten ja so ziemlich aalles gepackt, und so konnte es losgehen.
Abfahrt 7:20 / 12° / km 33497
Autobahn 8:20 1/2 Std. Pause 10:00 – 10:30
ME 13:00 – 13:45
Pause 1/4 Std. 117:30 – 17:45
Von Avallon bis Beaune z. Teil heftihger Sprühregen.
19:54 Ankunft Malsch 14° km 34665
Gesamte Fahrzeit 12½Std – 1½ Std. Pause = 11 Std.
Gesamtkilometer 2374
Hinfahrt 1103 km, Rückfahrt 1168 km (andere Strecke)
Da es mir immer noch ziemlich schlecht ging, musste Gabi die ganze Strecke allein fahren. Die Hinfahrt ja auch, aber die war ja mit einer Übernachtung geteilt. Die Rückfahrt wollten wir eigentlich auch etwa in Beaune unterbrechen. Gabi war aber so gut drauf, dass sie in einem Rutsch durchfahren wollte.
Alles in allem war es ein schöner, ruhiger, geruhsamer Urlaub.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Dieser Urlaub mit Fahrrad war vermutlich der beste von allen Aufenthalten auf der Insel. So flach wie diese ist, eignet sie sich bestens zum herumfahren. Und vorallem kommt man an Stellen vorbei, die man mit dem Auto nicht erreicht. Auch ist das Netz an Radwegen in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Es war natürlich schade, daß nur ich mein Rad dabei hatte, aber Heidi hatte eine gewisse Angst vorm Radfahren entwickelt, nachdem sie mehrfach hingefallen war.
Schon als wir im Urlaub 2000 in Vias-Plage die Räder dabei hatten, fanden wir es gut damit in der Gegend herum zu fahren. Warum wir es nicht öfters gemacht haben, kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen.
Leider habe ich diesmal nicht gleich alles aufgeschrieben und muss nun versuchen aus der Erinnerung alles zu rekonstruieren.
Ausführung der Reise über Viva d’Or gesponsert von Klingel.
Abflug am 27.3.2012
ca. 9:00 ab Baden Airport mit Sky Air. Mein erster Flug, zunächst mit großer Skepsis. Dann hat mir aber doch gut gefallen. Die Sitze waren ja ein bisschen eng, das Essen war „super“ = pappiges belegtes Brot, Keks, Getränke nach Wunsch. Flugzeit 3 Stunden, dann Ankunft in Antalya. Nach den Formalitäten mit dem Bus die Küste entlang ca. 90 km zu unserem Hotel Gypsophila (Schleierkraut),
eine ganz tolle Hotelanlage in einem schönen Garten kl. Häuser mit jeweils 6 Zimmer mit Balkon. Im Garten ein großer Pool, dann direkt zum Strand.
Frühstück und Abendessen in Buffetform. Das Angebot war ganz toll und reichhaltig.
28.3. Alanya und Damlataş Tropfsteinhöhle
Danach Ausflug nach Alanya. Hafen besichtigt und im Kaffee eingekehrt. Alanya ist eine recht schöne Stadt mit einer imposanten Befestigungsanlage. Anschließend die Damlataş Tropfsteinhöhle besichtigt. In einem Lokal am Strand gegessen und ein paar tollkühne Schwimmer beobachtet. Das Meer bestimmt noch nicht sehr warm.
Am ersten Tag zunächst in einem benachbarten Hotel (Wahnsinn, die Ausstattung usw.) eine Veranstaltung, mit Möglichkeit ein Zusatzpaket = Ausflüge u.a zu buchen. Sowie Vorstellung weiterer Viva d’Or Reisen.
29.3. Fahrt nach Pamukkale
2-Tagesfahrt nach Pamukkale durch das Hochland von Anatolien. Unterwegs eine kleine Teepause, vorbei am Salzsee Acıgöl, Ankunft in Pamukkale. Wir waren doch ein wenig enttäuscht, weil in den wirklich tollen weißen Sinterterrassen kein Wasser war, nur ein paar kleine Reste. Daneben die antike Stadt Hierapolis mit der Nekropole. Anschließend Unterkunft im Hotel Lycos River. Das Thermalwasser des Hotels war unheimlich warm und sah sehr schmutzig und trüb und neblig aus, soll aber gesund sein.
30.3. Rückfahrt nach Antalya
Rückfahrt nach Antalya. Besuch einer Teppichknüpferei. Man konnte den Frauen beim Knüpfen zusehen, und natürlich auch Teppiche kaufen. Haben wir aber nicht. Die Rückfahrt verlief über eine andere Strecke als die Hinfahrt. Dann gab es einen Abstecher nach Antalya zu den Wasserfällen mit genug Zeit zum Fotografieren.
31.3 Antalya Altstadt und Schmuck Manufaktur
Fahrt nach Antalya. Stadt besichtigt, von einer Uferterrasse Blick zum alten Hafen und der Altstadt. An der Straße überall kleine sitzende Kinderfiguren, (verm. Bronze) sehr schön gemacht.
Interessant war auch der unterirdische Busbahnhof, der den Fahrern ganz schön was abverlangt hat beim Ein- und Ausparken. Besuch auf dem Markt mit überwältigenden Farben und Gerüchen. Man musste ganz gut aufpassen, denn die Verkäufer waren teilweise ziemlich aufdringlich. Fotografieren wird dort absolut nicht gern gesehen.
Mittagessen in einem Garten mit vielen Gazanien in Meeresnähe,
Restaurant Lara Beach.
Anschließend Besuch einer Schmuck Manufaktur in einem ehemaligen Casino. Das Haus war eien Wucht, alles in Rot, Schwarz und viel Gold. Haben Mäsdchen beobachtet die gerade eine Schicht Blattgold an einem Ornament auftrugen.
Das Schmuckangebot war wirklich toll. 3 nette Mädels (Deutsch-Türkinnen) haben uns viel gezeigt, es hat dann unsere Reise etwas verteuert. Der Bus war schon weitergefahren zu einer Ledermanufaktur, wir wurden in eeinem Privatauto mit Fahrer dann auch dorthin gebracht. Die Modenschau mit Leder konnte man eigentlich vergessen. Hübsche Models,weniger hübsches altes Publikum.
1.4. Flussfahrt
Fahrt durch das Land zu einem kleinen Dorf, in welchem praktisch jeder Bewohner etwas anzubieten hatte. Häkeldecken, Schals, Granatapfelsaft frisch gepresst. Danach Besuch einer Moschee, nachempfunden einer großen Moschee in Istanbul.
Nach dem Moscheebesuch ging es aufs Schiff. Vorbei an ganz tollen Seglern, Wikingerschiffe usw. Auf einer Halbinsel Rast gemacht, bis auf dem Schiff ein Buffet angerichtet war, mit ganz tollen frisch gegrillten Makrelen und reichlich Beilagen. Dann die Rückfahrt und Abends zur VIP-Gala von Klingel. Ein Tanzorchester sorgte für Stimmung, auch mit etlichen Songs von ABBA. Vor Eröffnung des Buffets zogen Köche und Servicepersonal mit Wunderkerzen durch den Saal.
2.4. Hamam und Rückflug
Morgens Besuch im Hamam mit Dampfbad, Massage war wirklich ganz toll. Dann wurden wir abgeholt, um unseren geänderten Schmuck abzuholen. Die Mädels luden uns dann noch zum Essen ein, leider nicht türkisch, sondern in die Pizzeria.
Abends dann Koffer packen. Um 2:40 in den Bus zum Flughafen. Rückflug nach Baden Airport, wo wir unser A>uto wohlbehalten wiederfanden. Ankunft war ca. 8:00.
Die Reise war sehr gut organisiert von Viva d’Or. Wir hatten einen außerordentlich guten, gebildeten Reiseführer (mit Studium) der wirklich alles sehr gut erklärte und umfassendes Wissen muslimische als auch christliche Kultur hatte.
Die Zimmermädchen im Hotel waren echt gut. Wir fanden auf den Betten aus Handtüchern geformt bzw. aus Nachthemden Schmetterlinge, Schwäne, alles noch mit kleinen frischen Blümchen besteckt. Von Viva d’Or gab es auch kleine Geschenke, Gewürze, Seife und was zum Naschen.
Das Buffet im Hotel war sehr umfangreich, mit ca. 20 Sorten Marmelade (alle äußerst dünnflüssig) Salaten, kleine warme Gerichte, Joghurt usw. zum Frühstück. Abends dann wieder alle möglichen Salate, Gemüse, Obst und … und …und. Dazu eine große Auswahl an Desserts. Was mir nicht gefallen hat war das Angebot an Brot.
Noch etwas zum Land. Aufgrund der frühen Jahreszeit gab es halt noch nicht so viele Blumen und meist war alles ziemlich kahl.
Beeindruckt haben uns die Neubauten, Wohnblöcke, bei welchen zu jeder Wohnung ein Balkon mit gemauertem Grill gehörte. Unser Führer erklärte uns, dass türkische Männer ein ausgesprochenes Faible zum Grillen haben,
Interessant waren auch auf vielen Dächern angebrachte große, runde Behälter zur Warmwasserversorgung, geheizt durch die Sonne.
Nach ca. 1000 km Rundreise durch die Türkei hatten wir schon fast Schwielen am A….. Die Busse gutem Zustand und klimatisiert, mit guten Reiseführen.
Alles in allem eine schöne Reise.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Bei der letzten Pause konnten wir am Rastplatz eine Ausstellung romanischer Steinmetzkunst der Saintogne besichtigen. Beeindruckend.
Endlich bei Saintes Abfahrt zur Insel 16:10, Brücke 16:50, Ankunft Hotel L’Océan 17:30 km 20061
Leider war das Hotel total belegt, und wir mussten für eine Nacht eine andere Unterkunft beziehen.
Die Concierge hat für uns herumtelefoniert und ein Chambre d’hôte gefunden.
Gefahren 1100 km, Abfahrt bei 32°, Ankunft bei 30°, dazwischen auch mal etwas kälter, aber nicht viel. Reims bis Oléron 9 Std., Malsch bis Reims 5½ Std. Gesamt 14½ Std. mit ~ 2 Std. Pause.
Abendessen dann in La Chaloupe
G: Menue – Vorspeise Fisch-Rilette, 2. Fischspieß mit etwas Gemüse und Couscous dann Île flottant
H: Fischsuppe, Muscheln in Bierrahmsauce
Aperitif Pineau rouge, zum Essen Sauvignon blanc.
Do 10.9. St. Pierre
Morgens bei Chambre d’hôte gefrühstückt, dann gepackt und nach Cotinière gefahren. Der Tag beginnt etwas kühl aber bis Nachmittag wieder 28° im Schatten. Dann nach St. Pierre gefahren, da wir erst nach 12 Uhr in das Hotel L’Océan einziehen konnten.
In St. Pierre etwas herumspaziert und das Museum besucht. Recht interessante Ausstellung über die Geschichte des Salzes und z.B. der Schifffahrt betr. der Insel Oléron, auch über Hauseinrichtungen und Trachten.
Anschließend in einem Lokal gut gegessen.
2 x Menue Vorspeise: Clafoutis, eine gestockte Eierspeise m. Kartoffelstückchen, Paprika, Kräuter,
Danach Emincé de veau (Kalbsgeschnetzeltes) in Marsala mit Tagliatelle, Nachspeise 1 x Mousse au Chocolat, 1 x Quark.
Natürlich Aperitif Pineau, sowie ¼ Rosé, Café. Danach ins Hotel und ausgepackt.
Einkauf im Champion für AE und Frühstück.
Abendessen auf der Terrasse.
Fr. 11.9.
Gabi holt morgens Brot, dann Frühstück im Zimmer. Wasserkocher, Kaffeekanne, alles vorhanden + Topf zum Eierkochen. Die Küche ist an sich gut ausgestattet.
Danach gefaulenzt bis Mittag, ich im Zimmer bzw. Terasse, Gabi am Pool. Jeder mit einem dicken Buch. G: Zauberberg, H: Eragon.
Zum Mittagessen gelaufen zum Restaurant Le Caveau (Caveau du Port), ca. 3 Stunden gegessen.
Zurück im Hotel wieder lesen, schwimmen, Jacuzzi, AE Terrasse
Sa. 12.9. Intermarché, Faulenzen
Tag beginnt etwas kühl mit Wind. Danach ziemlich heiß. Vormittags einkaufen im Intermarché.
Ansonsten faulenzen, lesen, Pool (nur G. ich war zu faul, musste unbedingt Eragon fertig lesen.
ME im Zimmer Kotlett mit Kräuter der Provence, Nudeln, Tomatensalat.
AE auf der Terasse, Tomaten-Wurstsalat, Käse, Brot usw.
So. 13.9 TV F1 Rennen in Monza
Vormittag zum Ort gelaufen, sehr gutes Brot gekauft und zu Mittag gegessen. Brot mit Käse usw.
Nachmittags Rennen in Monza angeschaut, danach wieder etwas faul. Baden im Meer ist zurzeit auf unserer Inselseite kaum möglich. Zu den besten Badezeiten ist mal wieder Ebbe. Zum Abendessen in die Chaloupe.
G: Aperitif Porto, Requin grillé (gegrilltes Haisteak) mit gegrillten Feigen, schwarzen Nudeln und einer ausgezeichneten Sauce. Hat ganz toll geschmeckt. Mukatwein.
H: Menue: Salatteller mit Räucherlachs, Muscheln, Käsewürfelchen, Kabeljau mit Currysauce, evt. Colombo, Couscous, etw. Kraut.
Faiselle mit Obststückchen oder geschöpfter Käsebruch.
Alles wirklich gut. Zum Schluss noch Kaffee.
Mo. 14.9. Suche nach Bar-Tabak
Rundfahrt von einer geschlossenen Bar-Tabak zur anderen. Dann in Dolus eine geöffnete gefunden. Alles wegen meiner Sucht. Danke Gabi! Dann endlich um ca. ½10 gefrühstückt. Spaziergang am Meer nach Matha und zurück ca. 2 km.
Mittagessen im Zimmer, Nudeln, Tomatensauce, geriebener Gryère, Feldsalat. Dann wieder gelesen.
Zum Essen zum Rest. Victorio
G: Salat-Cesar – gr. Salat m. Hähnchen, Grana …
H: Jakobsmuscheln auf Porree, Tagliatelle m. gr. Spargel gratiniert.
Aperitif Pineau rouge, Rosé du pays, Kaffee. G. hatte noch Nachtisch Crème brulée mit pommes, recette Grand mère
Di. 15.9. Lesen und Faulenzen
Tag beginnt etwas trüb, am Nachmittag könnte es auch regnen lt. Wetterbericht. Hat auch etwas geregnet um die Mittagszeit.
Nach dem Frühstück gelesen, gefaulenzt. Zum Mittagessen auf die andere Inselseite zum „La Guitoune“, das für uns zumindest beste Muschelrestaurant der Insel.
1x Moules provancales mit Schinken, Tomatensauce, Paprika, Knoblauch, 1x Moules à L’Espagnole mit Chorizo, gut gewürzt.
Danach schwimmen und Whirlpool. AE im Zimmer, Melone, Entenbrust, Tomaten-Wurstsalat usw.
Mi. 16.9. Tiefe Ebbe
Wetter gut durchwachsen, aber nicht so schlecht. Nach dem frühstück ausgiebigen Spaziergang am Meer entlang nach Matha und zurück (falsch war am Montag). Mi entlang dem Meer Richtung Hafen. Sehr tiefe Ebbe. Konnten bis zur Hafeneinfahrt laufen.
Rückweg teilweise etwas feucht, die Flut war am kommen.
ME selbst gekocht, Schinkennudeln, Tomatensauce, Reibekäse, Wurstsalat, G noch Mousse au chocolat.
Nachmittag gelesen, gefaulenzt, gegen Abend zum Champion St. Pierre etwas eingekauft.
Danach zum Restaurant Le Caveau weil die Chaloupe geschlossen hatte.
Aperitif Pineau rouge, Wein Bordeaux Entre Deux Mers.
Danach 1 x Café San Meteo, Guatemala, 1 x Café Simao Chine.
Den Kaffee kann man sich auf einer extra Karte aussuchen, zubereitet wird er aus kleinen Tütchen.
Do. 17.9. faulenzen
Morgens etwas kühl, aber am Nachmittag ein schöner warmer Tag. Gabi hat am Pool ganz schön geschwitzt, weil die Sonnenschirme wohl wegen des vorhergegangenen Regentags weggeräumt waren.
ME im Zimmer, Kotelett, Brot, Feldsalat, Mousse bzw. Quark.
Am Nachmittag zum Intermarché etwas eingekauft.
AE auf der Terrasse, kalt mit Käse, >Obst, Wurst usw.
1 Fl. Wein
Fr. 18.9. Leuchtturm
Wieder ein gemischter Tag, morgens etwas kühl, nachmittags angenehm warm, nicht zu heiß. Nach dem Frühstück Fahrt zum Leuchtturm „Phare du Chassiron“ ganz am Ende der Insel (Die 224 Treppenstufen diesmal nicht erklommen)
Zuerst gut gegessen im Lokal am Leuchtturm.
G; Aperitif, Calamares mit Tomatensauce (langweilig die Sauce) kl. Rote Zwiebeln, Fenchelgemüse, Reis, Île flottant, Café, Roséwein.
H: Choucroute de la mer = sehr gutes, interessant gewürztes Sauerkraut, Miesmuscheln, Räucherlachs, Fischspieß mit Lachs und anderem Fisch, kl. rote Zwiebeln, ev. in Pineau eingelegt, Café.
Zum Glück hatte der Turm gerade geschlossen.
Parkplätze ziemlich neu angelegt. Rund um den Turm haben Schulklassen, in einem auch sonst völlig neu angelegten Gartenlandschaft, Gemüsebeete angelegt.
Es sah alles sehr schön und gepflegt aus, mit kleinen Teichen, Steinen, Hecken und Blumen, dazwischen das Gemüse. Nach einem Spaziergang am Meer entlang wieder nach Hause gefahren.
AE im Studio, gebackener Schweinebauch mit Hackfleisch gefüllt, Feldsalat mit Bacon und Croûtons, Käse und Obst. G: + Mousse
Sa. 19.9. Hafenbecken fast trocken
Nachdem G. wie fast jeden Tag Brot, Croissants und Schokoteilchen geholt hat und ich wie ziemlich häufig Eier und Kaffee gekocht habe, haben wir kräftig gefrühstückt. Dann wieder etwas gelesen und anschließend zum Spaziergang an den Strand. Es war gerade eine sehr ausgeprägte Ebbe, die Zufahrt zum Hafen war nur noch wenige Meter breit. Die meisten Hafenbecken lagen fast trocken. Manche Schiffe lagen direkt auf dem Sand (Schlick).
Zum ME in die Chaloupe
Aperitif, Roseéwein
G: Filet de St. Pierre grillé, Couscous mit Rosinen und Colombo, etwas Gemüse ähnlich wie Bayr. Kraut, Karotten
Zu der <Suppe gab es gleich eine Empfehlung des Kellners in welcher Reihenfolge ich sie essen sollte, nämlich zuerst die Fischsuppe die im Vergleich zu den anderen Suppen wie Wasser geschmeckt hat.
Zurück ins Hotel, gefaulenzt, gebadet, Whirlpool.
AE auf der Terrasse aus Vorräten.
So. 20.9. schlemmen im Cave du Port
Der Tag beginnt mit leichtem regen, dann weiter mit <sonne und etwas Wolken. Tagesbeginn wie immer, duschen, Frühstück, aufräumen, spülen und faulenzen. Zum ME in den Cave du Port. Aperitif Pineau dann Fondue à la Port, mit Muschel, Crevetten, Lachs, 2 andere Sorten Fisch und Petongles (jakobsmuscheln) Dazu 4 versciedene Dips, Zitronenstücke und einen Teller Salat. Kaffee Suavignon blanc aus dem Poitou. Ca. 2 – 2½ Std. bgegessen, dann zum Hotel zurückgerollt. Als wir zum Essen gingen war wieder extremes Niedrigwasser, zurück zum Hotel hatte schon wieder ordentlich die Flut eingesetzt.
auf dem TrocknenStövchen ist da, es kann losgehenviel Arbeitwas als nächstes?Wasser ist zurück
Ein scheinbar bösartiger Badenmeister hat Gabis Absicht am Pool zu liegen verhindert indem er die Sonnenschirme weggeräumt hat. Nachmittags gebadet, gelesen usw.
AE im Studio Quark, Pellkartoffeln, Taboulé
Mo. 21.9. bummeln in St. Pierre
Morgens wieder kühl, nachmittags ziemlich warm. Vormittags nach St. Pierre gefahren zum Lidl, anschließend gebummelt und Geschäfte angeschaut.
ME im Restaurant „Le 1000 Pates“ am Place Gambetta.
Aperitif Marsala amandes, Roséwein, Kaffee
G: Tagliatelle saumon, Fondant chocolat avec Crème anglaise
H: Osso buco → Beinscheiben vom Rind geschmort mit Dürrfleischund Gemüse, etw. Salat, Spaghetti 1 Kugel Wassereis, Cassis alles sehr gut und preiswert.
Nachmittags wie immer, AE im Zimmer
Gabi abends 21:00 zum Meer, ich gespült.
Di. 22.9. Fahrt nach Le Troyan
Morgens Wolfgang zum 65. gratuliert. Nach Le Troyan zum Essen gefahren. Leider hatte das schöne Restaurant „Le Poisson Rouge“ Ruhetag. Dann auf der anderen Kanalseite Restaurant „La Pacha“.
Der Fisch war leider zu lange gegrillt, deshalb trocken.
H: Escalope de dinde avec moules, in sahniger guter Sauce, Pommes frites. vorher Soupe de Poisson, dazu 1 Fl. Cidre brut, Kaffee.
Anschließend zum Intermarché in Dolus, verschiedene Einkäufe, zurück ins Hotel.
Wieder sehr warmer Tag.
AE im Studio Bratkaartoffeln mir Speck und Zwiebeln, Leberpastete, Ruccola-Salat.
Mi. 23.9. bei Ebbe auf den Felsen rumgelaufen
Morgens zur Zeir immer recht kühl, ab Nachmittag dann richtig warm, fast heiß, in der Sonne bestimmt 30°.
Morgens zum Meer, mit Badaschuhen bei beginnender Ebbe auf den Felsen rumgelaufen. Dabei bin ich prompt hingefallen und habe mit einige kleine Schürfwunden zugezogen.
Zum Mittagessen in die Chaloupe. 2x Pineau rouge, Sauvignon blanc von der Insel.
G: Menue 3 Sorten Suppe, 1 gr. Spieß mit Jakobsmuscheln, dazu Ofenkartoffel mit Sauerrahm und säuerlicher Dip, Faiselle mit Sirup.
H: Avocado Cocktail mit Shrimps, 2 Miesmuscheln, Salatmix, Bohnen (Casoulet ohne Fleisch), Salat, Faiselle
Zuletzt Kaffee.
Noch ein bischen Geschenke gekauft, dann zurück ins Hotel. AE auf der Terrasse, kalt, Roséwein
Do. 24.9. La Guitoune
Schon morgens sieht es wieder nach einem sehr schönen, heißen Tag aus. Nachmittags wieder an die 30°. Vormittags in den Ort, 2 Ponchos für G? gekauft, Apotheke.
Dann weiter zu La Guitoune in Foulerot.
G: Vorspeise Salat mit rohem Schinken, Lachs und einem guten Dip, Ragout de gigas (Seiche) m. guter Tomatensauce, Reis.
H: Moules farcie(überbackene Muscheln mit viel Butter, Kräutern und Knoblauch), Foie de veau au vinaigre framboise, Pommes frites, Salat Garnitur, Rotweinbirne mit Zimt, Roséwein.
Danach noch etwas am Strand der anderen Inselseite (Sand) rumspaziert,
zurück ins Hotel.
Fr. 25.9. St. Pierre Totenlaterne
Nach dem Frühstück nach St. Pierre gefahren, zu Lidl, Champion noch Kleinigkeiten z.B. Obst für die Fahrt gekauft. Anschließend im Ort spazieren gegangen, zur Totenlaterne und zur Markthalle.
In der Confiserie noch ein paar Geschenke gekauft. Danach zu „1000 Pates“ zum Pizza essen.
G: Pizza mit Meeresfrüchten
H: Pizza Sizilienne mit Hackfleisch und Spiegelei. Sehr gute Pizza mit tollem Teig. Zum Nachtisch Eis. Aperitif Marsala und für mich 1 Glas Rosé. dann Kaffee.
Zurück ins Hotel AE auf der Terrasse, restliche Vorräte. Zwischendurch gepackt. Es war wieder ein ziemlich warmer fast heißer Tag.
Sa. 26.9. Heimfahrt
Sehr früh aufgestanden wegen Heimreise. Den größten Teil hatten wir am Abend vorher schon gepackt, und im Auto verstaut. Nach einer Tasse Nescafé und etwas Zwieback haben wir den rest gepackt und verstaut. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Bäcker und ein letztes Mal das tolle Bio zu kaufe ging es dann los.
Abfahrt 7:22 – 12° – 20329 km
Wir hatten beschlossen eine andere Route zu nehmen in der Annahme, dass zwischen Bourges und Beaune eine Autobahn sei. Es stand auch da Bourges – Lyon. Da unser Atlas leider total veraltet ist, konnten nicht nachschauen. Nicht einmal die Autobahn von Tours nach Bourges ist drauf. Auf die Idee, dass von Bourges nach Lyon eine Autobahn über Clermont-Ferrand führt sind wir leider nicht gekommen.
Daher mussten wir zunächst in Richtung Auxerre zur Anscchlussstelle in Avallon fahren. Es war eine wunderschöne Fahrt durch das Morvan. Sehr schöne Landschaft und schöne kleine Ortschaften. Das hat uns zwar etwas aufgehalten, aber die Fahrt war es eigentlich wert. Der Ort Vézelay wäre auch mal eine Reise wert, wenn die Beine besser mitmachten.
Dann bei Avallon auf die Autobahn bis Beaune und wie üblichen weiter auf unserer üblichen Route nach Mühlhausen. Dann der nächste Schock, man konnte in Mühlhausen nicht Richtung Freiburg abbiegen. Man hat uns dann bis Weil am Rhein gejagt ca. 23 km, von dort wieder zurück nochmal 23 km, und dann endlich Richtung Freiburg. Wie üblich Raststätte Breisgau, Fernsehheft gekauft, etwas gegessen und weiter nach Hause. Die arme Gabi musste bis auf eine Stunde die ganze Strecke alleine bewältigen weil meine sämtlichen Glieder nach und nach eingeschlafen waren, und mein linkes Knie sowiso malade war. Aber wir trotzdem gut angekommen.
Ankunft Malsch 23:09 12°, 21486 km
Insgesamt gefahren 2525 km.
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Es war eine emotionale Schifffahrt am 14. September 2007, die wir während eines Urlaubs auf Oléron hatten.
aufgenommen um 19:49:35
Die Fahrt startete im Hafen von La Cotinière um 19 Uhr abends, der untergehenden Sonne entgegen.
Während der gesamten Fahrt lief die Musik zu »Jonathan Livingston Seagull« von Neil Diamond, leider zu leise, aber die Bilder des Films konnten wir uns lebhaft dazu vorstellen. Auch in späteren Jahren erinnerten wir uns gerne an dieses Erlebnis.
Ankunft 18:30 / ~24° / km 32432 (insgesamt 1101 km 14 Std. Fahrzeit mit Pausen)
6:0 A10 0 Saarbrücken 7°
10:30 Paris 15°
11:15 Richtung Bordeaux La Francilienne
11:40 A11 Richtung Orleans L’Aquitaine
11:48 kleiner Stau
12:00 – 13:15 ME 25° bei Orleans
15:40 Poitiers 27°
Merken: Tankstelle Aire de Fenioux vor Saintes, gefahren ca. 1000 km Carrefour Tanken /billig
Morgens ziemlich kalt, teilw. dunstig – neblig, Temp. von 7°, ab Paris Temp. steigend.
Gleich zu Anfang Umleitung bei Frankenthal.
Unterwegs sehr viele Baustellen mit einspuriger Verkehrsführung
ME Aire de Saran/Arche Paella, Putenschnitzel m. Gemüse,
Nudelsalat, Friseesalat, Cola, Kaffee
Fr. 14. Sep.
Tag beginnt sonnig, gutes Wetter vorhergesagt. Vormittags zum Ort gelaufen, Geschäfte angeschaut.
ME bei La Chaloupe H: Muscheln in Pineausauce, Pommes frites,
G: Menue marin = Salatteller mit Avocado und Krabben, gegrillter Lachs mit Zitronensauce, Couscous mit Colombo, Mousse au chocolat, Kaffee,1/2 l Rosé Charentaise.
Nachmittags zum Intermarché in Dolus, eingekauft. AE auf der Terrasse. Dann noch Jacuzzi und geschwommen.
Abends mit dem Schiff 1¼ Stunde Fahrt zum Sonnenuntergang und die beleuchtete Küste entlang. Ordentlicher Wellengang. Musik von Neil Diamond → Seagull, leider zu leise. Schönes Erlebnis.
(In meiner Erinnerung vielleicht eines der glücklichsten Momente unseres Zusammenseins).
Sa. 15. Sep.
Wieder schönes Wetter, nachmittags sehr warm. Vormittags auf der Terrasse verbracht, gelesen usw. Zum Mittagessen ins Restaurant Le Caveau du Port am Hafen. 2x Menue à 15.- € G: heißer Ziegenkäse auf Salat, H: Fischsuppe, >Beide Grillteller m. Würstchen, >Entenbrust, <Bavette, Schw.bauch und Steak, gegrillte Tomate, Pommes frites. G: Aperitif >Pineau rouge, Wißweinnvon Favre = Weingut auf der Insel, dann Café.
Nachmittags wieder gefaulenzt dann wieder Jacuzzi und Schwimmen im Außenpool und im Hallenbad mit schön warmen Wasser.
So. 16. Sep.
Sehr schöner Tag, warm, morgens gefaulenzt. ME im Studio: Gazpacho, Schweinebauchscheiben gefüllt, gebacken, dazu Tomatensalat, Quark mit Früchten. Rennen, Grand Prix in Spa geschaut.
Kurzer Spaziergang am Strand. Dabei in den einem tiefen Wasserloch eine große, grasende Meerschnecke gesehen ~ zu Hause dann als Schwarzer Seehase (Aplysia Nigra) identifiziert.
AE im Zimmer
Baden, Jacuzzi.
Mo. 17. Sep
Vormittags ausgedehnter Spaziergan am Meer. Es war Ebbe und amn konnte gut über die Steineblaufen und versiedenes Getier betrachten. Diesmal waren außer Möwen und diesen kleinen Vögeln auch Bekassinen am Strand und im Wasser.
ME bei Victorino >= Pizzeria.
G: Crevetten mit Dip, Penne mot >Schinken, Gorgonzola, Sahne, Nüssen, mit Parmesan überbacken.
Dann wieder gefaulenzt, danach Baden, Whirlpool. Das Wetter war ziemlich gemischt. Morgens etwas >Regen, tagsüber bewölkt, zeitweise sonnig, ziemlich windig.
Di. 18. Sep.
Wetter gemischt, ziemlich warm aber starker Wind. Fahrt zur anderen Inselseite. Spaziergang am Meer, Skite-Surfer (Wasserski mit Fallschirm-> Gleitschirm) beobachtet.
Luft sehr klar, guter Blick nach La Rochelle, zur Île de Ré und zum Fort Boyard. Gut zu sehen war auch die Brücke zur Île de Ré. Bei Foulerot das gute Muschellokal La Guitoune wiedergefunden. Genauso gut un viel wie vor 5 Jahren.
G: Moules Dijonnaises = mit Dijonsenf mit Körnern.
H: Moules à L’Espah´gnole mit Sahnesauce mit Safran, Paprikastreifen, Chorizo. Dazu gab es Pommes frites die man aber nicht unbedingt gebraucht hätte, ebenso das Brot. 1 kg Muscheln pro Person sind schon reichlich. Hat aber alles ganz toll geschmeckt. 1/2 l Blan Charentais, Café.
Danach nach Dolus zum Intermarché etwas einkaufen. Später wieder ein bisschen gefaulenzt.
Zum Abendessen die gekaufte Seezunge gebraten mit zerlassener Butter und grünem Salat mit Tomaten serviert. Zum Nachtisch brauchte G. unbedingt einen Becher Mousse au chocolat.
Auch heute wieder geschwommen + Whirlpool.
Mi. 19. Sep.
Wie jeden Tag Frühstück im Zimmer zubereitet. Mit Kaffee, Ei, Saft, versch. Marmelade, Wurst. Gabi holt frisches Brot und Hörnchen. Das Hotelfrühstück kostet 7.50€ und ist ziemlich dürftig. Für das Geld kann man viel kaufen. Kaffeekanne, Filter und Töpfe sind ja vorhanden. Die Kitchenette ist voll ausgestattet mit Geschirr, Besteck und einem Kühlschrank. Das Zimmer wird täglich geputzt und die Betten gemacht. Für die Küchenzeile ist man selbst verantwortlich, muss auch den Küchenmüll selbst wegbringen zum Container.
Vormittag gefaulenzt, Sonnenbaden und dann ins Hallenbad und Whirlpool. Gabi hatte ihren großen Auftritt am Pool geplant, dummerweise waren gerade keine Zuschauer da. Bewaffnet mit Pareo, Sonnenbrille, Hut, Buch … und keiner hat’s gesehen.
Zum Mittagessen gekocht: Kotelett natura, Nudeln in Sahnesauce, gr. Salat m. Tomaten.
Nach kleiner Siesta zum Ort gelaufen, Karten gekauft, Kaffee getrunken. Dann auf den Pier zur Fischauktion. Dort eine Weile zugeschaut. Auf einem Band läuft der Fang der Fischerboote vorbei, und auf geheimnisvolle Weise bekommt einer der Anwesenden den Zuschlag. Auf einer großen Anzeigetafel (natürlich alles Computergesteuert) sieht man die jeweilige Ware und den Preis. Die Bieter sind vermutlich Fischhändler, aber wohl auch Leute von Restaurants. Das Gekaufte läuft auf dem Band nach außen, wo die Transportfahrzeuge beladen werden. z.T. sind große LKW da, die den Fisch vermutlich ins Landesinnere befördern. Das Fischangebot ist recht unterschiedlich, auch Krusten und Schalentiere, aber direkt riesig sind die Fänge wohl nicht. Anschließend noch etwas herumgelaufen, dann zurück ins Hotel.
AE auf der Terrasse. Allerdings war es schon recht kühl, ca. 16°. Die Tage sind angenehm, nicht zu heiß, nicht zu kalt, allerdings morgens und abends doch schon etwas frisch.
Do. 20. Sep.
Vormittags nach St. Pierre gefahren, kl. Einkauf bei Lidl. Danach durch den Ort gebummelt und Läden angeschaut. Bisschen „Bijjouteries“ gekauft. ME im Restaurant Francois, Cuisine Traditionelle;
G: 1. Paté de Canard mit Orangen
2. Filet de Dorade, garn. m.Sardellen, Reis, gegrillte Tomaten, Paprikastreifen, dazu Weißwein
3. Île flottant, Café
H: Soupe de Poissons,Cuisse de Canard paniert, Gemüsestreifen, Kartoffelgratin, Fromage, dazu Weißwein, Café
Alles sehr gut.
Nachmittags an den Strand. Es war Ebbe und wir sind über die Steine gelaufen und haben wieder dir großen schwarzen Meerschnecken gesehen. Ab und zu findet man auch Krabben, kl. Fische und Minilangusten. In de Sonne sehr schön warm, etwas Wind.
Danach wieder Hallenbad und Jacuzzi.
Um zu erklären, warum wir so oft im Hallenbad waren anstatt im Meer, muss man sich die Gezeitentabelle anschauen. In der ersten Woche war immer zur besten Badezeit die tiefste Ebbe. Das heißt, man muss über freiliegende Steine turnen, um überhaupt ans Wasser zu kommen. Auf der anderen Inselseite, (La Rochelle, Fort Boyard) ist ein sehr langer Sandstrand, bei dem man die Auswirkungen der Ebbe nicht so merkt. Aber unsere Seite, die sog Cote sauvage ist viel interessanter, gerade weil man bei Ebbe, in vielen kleinen Tümpeln zwischen den Steinen, doch eine ganze Menge entdecken kann.
Zum AE selbstgemachter Wurst-Käsesalat, gr. Salat mit Tomate. Roséwein.
Dies ist der erste Tagebucheintrag, zu dem ich digitale Bilder besitze.
3. September – Fahrt bis Ibis Nimes-Quest
Abfahrt um 6:45 bei 7.5°. Gefahren bis zu Raststätte Renchtal um 7:50, dort haben wir Jutta getroffen, die Richtung Italien unterwegs war. An der Grenze nach Frankreich waren wir um 8:40.
Weiter ging die Fahrt bis 10:30 zur „Aire de Dole Romange“. Dort machten wir eine Pause bis 11:15.
Um 11:30 waren wir schließlich am Autobahnkreuz A36/A39, und fuhren Richtung Lyon, weiter. An der für uns neuen A39 bewunderten wir die interessanten Sanitärgebäude. Diese Strecke heißt auch „l’autoroute verte„
wo wir um 13:15 waren, bis wir in der Nähe von Valence in der „AIre de Pont d’Isère“ eine Pause einlegten. Die Temperatur war inzwischen auf 26.6° angestiegen.
Weiter ging die Fahrt bis zur Ausfahrt Nimes-Quest, wo wir zum Übernachten ins Hotel Ibis fuhren.
4. September – weiter nach Argelès
Nach dem Frühstück im Hotel ging es um 8:45 weiter bei 17°. Bei Narbonne machten wir eine kleine Pause.
Es gab reichlich Wind, aber Sonne mit Wolken. An der Péage à Perpignan haben wir die Autobahn verlassen und sind auf der Landstraße nach Banyuls gefahren. Typischer Touristenort – Hotels entweder scheußlich oder teuer, steiniger Strand, nicht sonderlich groß. Zum Mittagessen in Banyuls hatten 2 mal Menü à 14.50 €:
G: Salat Catalane, Aie de Raie catalane, Creme catalane
H: Moule mariniere, Entrcote, Sauce Banyuls,Pommes,Tarte Peche dazu incl. je 1/4 l Rosé und Kaffee
Da uns dieser Ort nicht zusagte, sind wir etwas zurück nach Argelès Plage. Dieser Ort ist fest in Touristen Hand, jede Menge Pizzerien und andere Schnell-Lokale, die Speisekarte mindestens 4-sprachig.
Unterkunft im Hotel „Plage des Pins ***“, großes Zimmer mit Balkon und Blick aufs Meer, Klimaanlage, Bad, WC, Bidet, FS mit 3 deutschen Programmen.
Im Ort spazieren gegangen, überall Läden mit Ramsch usw., kleiner Vergnügungspark für Kinder.
Am Meer für das Mittelmeer erstaunlich große Wellen. Abends leichter Nieselregen.
5. September – Spaziergang Argelès
Tagesbeginn mit Regen, aber nicht kalt.
Rezept im Fernsehen große Champignonköpfe mit Frischkäse,Kräuter füllen, kurz überbacken.
Mehrmals spazieren gegangen, leichter Regen. Meer viel Wellen
Gleich am Morgen schön warm, Sonnenaufgang gesehen, dann ans Meer baden!!!
Nachmittags gefaulenzt. ME am Hafen 2x Menue a 11.-€
G: Fischsuppe (sehr gut), Limande mit Reis, Karotten, Artischocken, geb. Pudding mit Trauben, Weißwein
H: Fischsuppe (sehr gut), Seelachs mit Reis, Ratatouille, geb. Pudding mit Trauben, Weißwein
AE im Zimmer, Käse, Wurst usw.
7. September – Ausflug Richtung Pyrenäen
8. September
9. September
10. September
11. September
12. September
Zum Mittagessen waren wir im »Amadeus« einem schönen Lokal, das uns so gut gefallen hat, dass wir bei allen unseren späteren Aufenthalten unser Abschiedsessen am Abend vor der Heimreise dort eingenommen haben.
Vormittag mit dem Schiff nach Medveja, Spaziergang, Fisch-Picknick Lokal am Strand, gegrillte Makrele, Dorade? mit Knoblauch, Po.fr., Salat, Wein, Wasser.
Während der Wartezeit aufs Essen Espresso, Mineralwasser, 2 Glas Wein f. ca. 3.- DM
18 Stunden dazwischen 2 Std. Schlaf auf einem Parkplatz bei Orléans, ca. 1-mal pro Stunde Pause
Mimizan Plage an 12:57 – km 8515
Unterkunft Hotel Patio, Zi: Pervenche (Immergrün)
Appartment mit Dusche, WC, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kitchenette, Farb-TV, Telefon, Terrasse mit Meerblick, Swimming-Pool
Mo. 31. Aug. Spaziergang
Spaziergang – Strand, Ort, Baden im Pool
Vom Vorrat gelebt: Käse, Brot, Saft. Nachmittag Kaffee, Eis, Galette mit Würstchen
Di. 1. Sep. Spaziergang im Ort
Spaziergang im Ort, Post, Markthallen div. Einkäufe.
ME: 2 x Menue 70 FF, Fischsuppe, Confit de Canard mit Peperonata, Eis,
Bayoner Schinken(roh), Dorade gegrillt mit Safranreis, Mousse Chokolat, Roséwein.
Nachmittag Strand, Baden im Pool. Am Meer wg. starker Strömung Badeverbot (ablaufendes Wasser)
Mi. 2. Sep. Spaziergang im Ort
Spaziergang im Ort, Einkäufe. ME von der Markthalle: Poulet Catalane. Im Zimmer erhitzt, gut. Salat mit Fertigsauce.
Nachmittag am Strand, Baden im Pool.
Das Wetter an den ersten Tagen gemischt, morgens in der Regel ziemlich dunstig. Schwankend zwischen kühl und Schwül. Nachts Gewitter. Nachmittags bis 30°. Baden im Meer noch immer verboten, die meiste Zeit jedenfalls
Do. 3. Sep. Faulenzertag
Faulenzertag, Strand ME Menue 54 FF Salatteller mit Taboulée, Kichererbsen Artischocken u.ä. Spaghetti Bolognese, DEis m. Sahne (bei türk-ital.) Im Meer gebadet.
Fr. 4. Sep. Nieselregen – faulenzen
Den ganzen Tag leichter Nieselregen, etwas stürmisch, gefaulenzt, im Ortd herumspaziert.
ME im Rest.
Menue 70 FF Fischsuppe, Muscheln à la Crème, Käse, Apfelkuchen.
Menue 70 FF Fischsuppe, Muscheln à la Crème, Käse, Apfelkuchen.